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Andickungsmittel bei Schluckstörungen / Dysphagie

Wenn beim Schlucken Probleme auftreten, kann das verschiedene Ursachen haben. Dabei sind Schluckbeschwerden noch die harmlosere Variante. Sie treten häufig bei einer Entzündung im Hals auf. Problematischer können dagegen krankhafte Schluckstörungen, sogenannte Dysphagien, sein.

Eine krankhafte Schluckstörung (Dysphagie) liegt vor, wenn Getränke oder Speisen nicht mehr vom Mund in den Verdauungstrakt gebracht werden können. Den Betroffenen ist es nicht mehr möglich, sowohl Speisen als auch Getränke so im Mund vorzubereiten, dass sie problemlos geschluckt werden können. Eine Dysphagie kann gefährlich werden und gehört deshalb in ärztliche Behandlung.

Wie können sich Menschen mit einer Dysphagie ernähren?

Menschen mit Schluckstörungen können herkömmliche Speisen oder Getränke nicht mehr ohne Probleme vom Mund in den Verdauungstrakt befördern. Sie verschlucken sich, müssen abhusten und haben die größten Schwierigkeiten, selbst kleine Häppchen zu schlucken.

Hat sich die Angst vor dem Schlucken bei dem Patienten manifestiert, wird häufig zu wenig gegessen und getrunken. Außerdem dauert der Essvorgang auch viel länger. Deshalb ist bei der Ernährung darauf zu achten, dass genügend Nährstoffe aufgenommen werden, um eine Mangelernährung zu vermeiden. Andererseits muß die Nahrung so zubereitet sein, dass sie gut geschluckt werden kann.

Je nach Schwere der Erkrankung müssen die Speisen eine solche Konsistenz haben, dass der Patient diese so unproblematisch wie möglich schlucken kann. Bei schweren Fällen muß das Essen ganz fein zu einer breiförmigen Konsistenz püriert werden. Damit soll dem Verschlucken so gut wie möglich vorgebeugt werden.

Auch das Trinken kann Probleme bereiten. Bei schweren Fällen von Schluckproblemen sind Getränke wie Tee, Kaffee, Säfte usw. zu dünnflüssig und diese sollten dann angedickt werden. Mit angedickten Flüssigkeiten kann ein Verschlucken verhindert werden. Entsprechende Andickungsmittel finden Sie in unserem Shop.

Andickungsmittel für Getränke und Soßen

Aufbaunahrung Neutral KategorieDie Getränke fließen für die Dysphagiepatienten meist zu schnell den Rachen hinunter. Der Patient kann dann das Schlucken nicht mehr steuern. Hier besteht große Gefahr, sich zu verschlucken.

Das Andickungmittel dient dazu alle Flüssigkeiten etwas anzudicken. So kann zum Beispiel aus einem Johannisbeersaft mit dem Andickungsmittel eine dickflüssigere Masse zum Löffeln hergestellt werden. Es ist aber auch möglich, aus Saft schnell und einfach eine Art Wackelpudding zu kreieren. Ideal als Zwischenmahlzeit oder auch als Nachtisch. Aber auch gar zu dünne Suppen lassen sich mit dem Andickungsmittel verstärken.

Die Problematik ist ja häufig, dass Dysphagiepatienten zu wenig trinken, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Mit den dickflüssigeren Produkten wird das Verschlucken minimiert aber andererseits auch Flüssigkeit zugeführt.

Empfehlung: Trinknahrung

Trinknahrung kann entsprechend nach ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden. Die Trinknahrung ist zum einen gut zu schlucken (kann auch angedickt werden), zum anderen soll sie Mangelernährung ausgleichen oder verhindern.

Empfehlungen aus unserem Aufbaunahrung-Shop:


FAQ zu JONOVA Andickungsmittel

[sc_fs_multi_faq headline-0=“h2″ question-0=“Wie ist die Ergibigkeit von Jo NOVA Andickungspulver?“ answer-0=“

Ergiebigkeit Andickungspulver auf Stärkebasis
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 EL (ca. 4 g)
honigartig 1,5 EL 2 TL
puddingartig 2-2,5 EL 3 TL

Ergiebigkeit Andickungspulver KLAR
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 TL (ca. 1,5 g)
honigartig 2 TL
puddingartig 3 TL“ image-0=““ headline-1=“h2″ question-1=“Ist JONOVA Andickungspulver Alpha-Amylaseresistent = löst die Kohlenhydrate schon im Mund und verflüssigt sich wieder?“ answer-1=“Nein, da in den meisten Fällen nicht notwendig. Nur wenn die Flüssigkeit lange im Mund ist, verflüssigt diese sich wieder.“ image-1=““ headline-2=“h2″ question-2=“Wie lange kann die angedickte Flüssigkeit mit JONOVA Andickungspulver verwendet werden bzw. wie lange bleibt die Bindung stabil?“ answer-2=“Die Bindung bleibt viele Tage stabil. Die Verwendung der angedickten Flüssigkeit sollte, wie bei anderen Getränken, nur relativ kurze Zeit ungekühlt stehen.“ image-2=““ headline-3=“h2″ question-3=“Warum oder wann wir die Bindung mit JONOVA Andickungspulver wieder flüssig?“ answer-3=“Bei starkem Speichelfluss wird bei kohlenhydrathaltiger (Stärke) Nahrung Alpha-Amylase gebildet. Diese Alpha-Amylase löst Stärke. Wenn die angedickte Flüssigkeit lange im Mund gehalten wird, löst sich die Bindung. Die Gefahr des Verschluckens ist somit groß. Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Rückfluss vom Mund ins Glas erfolgt. Bei Gabe mit Löffel sollte der Löffel abgewischt werden.“ image-3=““ headline-4=“h2″ question-4=“Wieviel der gebundenen Flüssigkeit kann in Bilanz eingerechnet werden?“ answer-4=“97-98% – ist bei allen Andickungspulvern gleich. Anwendung in kalten und warmen Flüssigkeiten/Speisen ist problemlos möglich.“ image-4=““ headline-5=“h2″ question-5=“Ist Jo NOVA Andickungspulver in kalten und warmen Flüssigkeiten und Speichen anwendbar?“ answer-5=“Das ist problemlos möglich.“ image-5=““ headline-6=“h2″ question-6=“Wie lange ist eine geöffnete Dose/Eimer JONOVA Andickungspulver haltbar?“ answer-6=“Da das Andickungspulver in einer stabilen, flexiblen Verpackung ist, bis zu einem halben Jahr. Wichtig: Eimer muss dicht verschlossen sein, da das Pulver Feuchtigkeit zieht. Dadurch kann das Pulver verklumpen.“ image-6=““ headline-7=“h2″ question-7=“Warum wird in JONOVA Andickungspulver Kartoffelstärke statt Maisstärke verwendet?“ answer-7=“Kartoffelstärke löst sich in warm/heiß besser, ist heller und geschmacksneutraler. Die Löslichkeit in größeren Mengen ist besser.“ image-7=““ headline-8=“h2″ question-8=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von kohlensäurehaltigen Getränken möglich?“ answer-8=“Ja das ist möglich – man sollte vorher die Kohlensäure weitgehend herausrühren. Am besten mit einem Shaker. Ansonsten werden die Kohlensäurebläschen mit angedickt, ein Verschlucken ist nicht ausgeschlossen.“ image-8=““ headline-9=“h2″ question-9=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von industrieller Trinknahrung möglich?“ answer-9=“Ja – es wird mehr Andickungspulver benötigt als beim Andicken von Wasser.“ image-9=““ headline-10=“h2″ question-10=“Können mit JONOVA Andickungspulver flüssige Laxantien (Abführmittel) angedickt werden?“ answer-10=“Ja – unbedingt darauf achten, dass sich die Bindung nicht löst. Wurde mit Movicol getestet.“ image-10=““ headline-11=“h2″ question-11=“Was ist der Unterschied zwischen JONOVA Andickungspulver STÄRKE und JONOVA Andickungspulver KLAR?“ answer-11=“

Andickungspulver aus Kartoffel- oder Maisstärke trübt ein und hat einen leichten Eigengeschmack, somit wird der Geschmack der Speisen und Getränke verfälscht. Die Andickung mit einem Produkt auf Stärkebasis wird sehr schnell erreicht, meist schon beim Einrühren.

Andickungspulver KLAR besteht aus Xanthan (Ballaststoff). Da Xanthan sehr schwer zu dosieren ist, ist ein Träger/Füllstoff notwendig. Hier wird Maltodextrin verwendet. Das angedickte Getränk bleibt weitgehend klar und völlig geschmacksneutral. Die Ergiebigkeit ist ca. 3-4 mal höher als bei dem Produkt auf Stärkebasis. Die Bindung dauert allerdings ca. 3-4 Minuten.“ image-11=““ headline-12=“h2″ question-12=“Warum ist JONOVA Andickungspulver Produkt so viel günstiger als der Wettbewerb?“ answer-12=“Wir verkaufen Lebensmittel zu Lebensmittelpreisen.“ image-12=““ headline-13=“h2″ question-13=“Ist JONOVA ein hochkalorisches Andickungspulver?“ answer-13=“Andickungspulver bestehen alle aus Kohlenhydrate, einige zum Teil auch aus Ballaststoffen.
Kohlenhydrate haben ca. 4 kcal/g Pulver = folglich sind alle Andickungspulver kalorisch gleichwertig!“ image-13=““ count=“14″ html=“true“ css_class=““]


Bei Fragen zu den Produkten (vor dem Kauf) kontaktieren Sie bitte direkt den Hersteller JONOVA GmbH. Zum Kontaktformular, hier klicken. Support Telefon: 07131 63532-0

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Trinknahrung bei Schluckstörungen / Dysphagie

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Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Bei der Behandlung von Schluckstörungen stehen vor allem zwei Ziele im Vordergrund: Zum einen sollen Patienten ihre Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme weitestgehend wiedererlangen. Zum anderen soll die Gefahr des Verschluckens so gering wie möglich sein.

Schluckstörungen – Dysphagie – ist nicht selten eine Folge von Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose und Tumorerkrankungen: Kauen und Schlucken bereiten Schmerzen, weshalb die Nahrungsaufnahme gedrosselt wird. Damit besteht das Risiko einer Dehydrierung bzw. weiterer Mangelernährung.

Essentiell ist für die Trinknahrung ist die Konsistenz, die ein angenehmes Gefühl beim Schlucken erzeugt. Manchmal macht es Sinn die Trinknahrung mit Andickungspulver anzudicken, um die Konsistenz zu verbessern. Sowohl JONOVA Trinknahrung, als auch JONOVA Andickungspulver finden Sie in unserem Shop.

Auch die Verbesserung des Ernährungszustandes sollte ein wichtiges Ziel sein, da eine unzureichende Ernährung in vielen Fällen den Krankheitsverlauf verschlechtert bzw. die Genesung verlangsamt. Mithilfe der richtigen Ernährungstherapie kann dies verhindert und die Lebensqualität verbessert werden.

In der Regel ermittelt Ihr behandelnder Arzt oder Logopäde die Konsistenz von Flüssigkeiten, die Sie am besten schlucken können. Auch wenn es keine offizielle bzw. einheitliche Bezeichnung gibt, werden üblicherweise die drei Konsistenzstufen Sirup, Honig und Pudding unterschieden.

Lassen Sie sich am besten die unterschiedlichen Konsistenzen von Ihrem Arzt oder Logopäden zeigen und fragen Sie bei Unsicherheiten immer nach. Besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten auch die Lebensmittel, die Sie vermeiden sollten, weil sie das Verschluckungsrisiko erhöhen. Generell gilt beim Andicken von Flüssigkeiten und Speisen: So viel wie nötig – so wenig wie möglich. Denn je flüssiger ein Getränk ist, desto mehr fühlt es sich für Sie wie ganz normales Trinken an.

Produktinfo zur JONOVA Trinknahrung

Jo NOVA Trinknahrung besteht zu gleichen Teilen aus kurzfristig verfügbaren Kohlenhydraten (Maltodexrin), mittelfristig verfügbare Kohlenhydrate (Fruktose) und langfristig verfügbaren Kohlenhydraten (Isomaltulose). Als Eiweißquelle verwendet JONOVA das sehr gut verträgliche Molkenprotein. Der präbiotische, lösliche Ballaststoff Inulin, welcher beim Aufbau einer gesunden Darmflora hilft, wurde als Ballaststoff zugefügt. Durch den sehr geringen Fettanteil ist das Produkt sehr gut verträglich und die Magenverweildauer ist erheblich kürzer.

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FAQ zu JONOVA Trinknahrung

Dosierung nach Bedarf:
3 EL (30 g) Trinknahrung in 200 ml Milch oder Wasser einrühren, am besten gelingt dies mit einem Shaker.

Die Trinknahrung kann beliebig in Wasser oder Milch dosiert werden, entsprechend ändert sich der Energiegehalt. Es kann auch als Schaumkost, Eis, Dessert, Creme oder Fingerfood verarbeitet werden. Fingerfood lässt sich mit einem Geliermittel in speziellen Formen oder auch einfach Eiswürfelbehälter abfüllen und ausformen.

[sc_fs_multi_faq headline-0=“h2″ question-0=“Wer benötigt JONOVA Trinknahrung?“ answer-0=“Mangel- und unterernährte Menschen, Senioren.“ image-0=““ headline-1=“h2″ question-1=“Für wen ist die JONOVA Trinknahrung geeignet?“ answer-1=“Zur Ergänzung der „normalen“ Nahrung oder als Zwischenmahlzeit“ image-1=““ headline-2=“h2″ question-2=“Was ist der Unterschied zwischen Industrielle Trinknahrung und JONOVA Trinknahrung?“ answer-2=“

  • Besserer Geschmack (milchshakeähnlich) gegen künstlich schmeckendes Fertigprodukt
  • Günstige Alternative zu hochpreisigem Fertigprodukt
  • Hoher Fettgehalt in den Fertigprodukten belastet den Magen, die Folge: Langes Sättigungsgefühl
  • Schnell verfügbare Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. JONOVA Trinknahrung hat sehr wenig Fett, pro 100 g Pulver sind < 2g Fett g enthalten. Die Zusammensetzung der Kohlenhydrate besteht zu gleichen Teilen aus kurzfristig verfügbaren Kohlenhydraten (Maltodextrin), mittelfristig verfügbare Kohlenhydrate (Fructose) und langfristig verfügbare Kohlenhydrate (Isomaltulose). Als Eiweißquelle verwendet JONOVA das sehr gut verträgliche Molkenprotein. Der präbiotische, lösliche Ballaststoff Inulin, welcher beim Aufbau einer gesunden Darmflora hilft, wurde als Ballaststoff zugefügt.

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Bei Fragen zu den Produkten (vor dem Kauf) kontaktieren Sie bitte direkt den Hersteller JONOVA GmbH. Zum Kontaktformular, hier klicken. Support Telefon: 07131 63532-0

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Dysphagie / Schluckstörungen – wie Andickungspulver hilft

Bei Kau- und Schluckstörungen / Dysphagie hilft unser JONOVA Andickungspulver zum Andicken von Getränken, Suppen, Saucen sowie passierten und pürierten Speisen, um den Schluckstörungen entgegenzuwirken.

Schluckstörungen, auch unter dem Fachbegriff Dysphagie bekannt, treten bei Menschen im höheren Alter relativ häufig auf. Die Probleme bei der Aufnahme von fester Nahrung und Flüssigkeiten mindern die Lebensqualität der betroffenen Senioren stark. Statt Genuss und Lebensfreude geht mit Essen und Trinken die ständige Gefahr des Verschluckens einher, hier kommt unser Andickungspulver zum Einsatz, um Abhilfe zu schaffen.

Anwendung Andickungspulver

Ob in kalten oder warmen Flüssigkeiten unser JONOVA Andickungspulver klumpt nicht, dickt nicht nach, ist geschmacklich neutral und lässt sich schnell und einfach in Flüssigkeiten einrühren. Die angedickten Flüssigkeiten sind stabil bei hohen Temperaturen, Mikrowellenerwärmung und niedrigem ph-Wert. Sie sind gefrier- und taustabil und über mehrere Stunden gekühlt lagerfähig. Durch die Andickung von Flüssigkeiten kann betroffenen Personen ein Teil der Lebensqualität zurück gegeben werden.

Gehen wir noch etwas genauer auf das Thema Schluckstörungen / Dysphagie ein

Der Fachbegriff „Dysphagie“ steht für die schmerzfreie Störung beim Herunterschlucken von Nahrung und Flüssigkeit. Je nach Schweregrad kann diese Schluckstörung die Nahrungsaufnahme erschweren oder sogar gänzlich unmöglich machen, wenn Nahrung und Flüssigkeiten nicht mehr in die Speiseröhre und den Magen transportiert werden können.

Wie entsteht eine Schluckstörung / Dysphagie?

Häufigste Ursache für das Auftreten von Schluckstörungen / Dysphagie sind Störungen des Nervensystems, die das Zusammenspiel der Muskeln und Organe beim Schlucken beeinträchtigen können. Daher können Schluckstörungen (Dysphagie) im Alter an ganz unterschiedlichen Stellen und in vielfältigen Formen lokalisiert sein. Häufige Ursachen sind dabei Dysphagie nach einem Schlaganfall, bei Parkinson, bei Multipler Sklerose (MS), bei ALS, bei Demenz oder nach einem Schädel-Hirn Trauma.

Eine Dysphagie wird in verschiedene Stufen eingeteilt: Stufe 1 – schwere Dysphagie (orale Ernährung unmöglich, enterale Ernährung), Stufe 2 – mittlerne Dysphagie (pürierte Nahrung, Andicken von Flüssigkeiten, Einsatz von Trinknahrung), Stufe 3 – leichte Dysphagie (weiches oder püriertes Essen, schluckweise trinken ggf. Andicken von Flüssigkeiten), Stufe 4 – sehr leichte Schluckstörung ohne große Einschränkungen.

Was kann man gegen eine Dysphagie tun?

Zum einen gibt es Hilfsmittel zur Erleichterung der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Trinknahrung und Andickungspulver, wie man es in unserem Shop kaufen kann, zum anderen gibt es verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten.

– Training der Muskeln und Organe
Durch das Training von Muskeln und Organen, die beim Schlucken beteiligt sind, kann man die Nahrungsaufnahme erleichtern.

– Logopädie nach Schluckstörung / Dysphagie
Logopäden können Personen mit Schluckstörungen gezielt durch das Training mit Sprachtherapie unterstützen.

– Trinknahrung
JONOVA Trinknahrung erleichtert die Nahrungsaufnahme und garantiert eine vollwertige und nährstoffreiche Ernährung. Unsere JONOVA Trinknahrung ist in sechs Geschmacksrichtungen erhältlich: Vanille, Schokolade, Banane, Erdbeere und Butterkeks.

– Andicken von Flüssigkeiten
Das Andicken von Flüssigkeiten mit JONOVA Andickungsmittel hilft Personen mit Schluckstörungen bei der Aufnahem von Flüssigkeiten wie z. B. Wasser, Tee, Kaffee, Saft oder anderen Getränken.

– Klinische Sonden
Bei mäßiger bis schwerer Dysphagie oder wenn die orale Nahrungsaufnahme nicht funktioniert, sind klinische Sonden das richtige Behandlungsmittel.

– Operative Eingriffe in Einzelfällen
Operativ können in Einzelfällen der Luftröhrenschnitt und das Legen einer Kanüle zum künstlichen Verschluss der Luftröhre erfolgen.

Tipps zur Nahrungsaufnahme bei Schluckstörungen / Dysphagie

1. Flüssigkeiten andicken
Beim Essen und Trinken hat sich das Andicken von Flüssigkeiten mit Jo NOVA Andickungmittel bewährt. So kann das Risiko für Aspiration, d. h. für das Einatmen bzw. Verschlucken von Nahrung und Flüssigkeit in die Lunge, gemindert werden, indem man Getränke oder Suppen mit Jo NOVA Andickungspulver andickt.

2. Feste Nahrung pürieren
Auch das Pürieren von fester Nahrung und die Umstellung auf weiche Nahrungsmittel gehören zur standardmäßigem Empfehlung bei Dysphagie.

3. Kleinere Portionen verabreichen
Kleinere Mengen sind insgesamt besser verträglich.

4. Einsatz von Esshilfen und Trinkbecher
Spezielle Hilfsmittel wie Trinkbecher und Esshilfen für Patienten mit Schluckstörungen können die Nahrungsaufnahme außerdem erleichtern.

Pflege und Unterstützung bei Personen mit Dysphagie

  • Achten Sie auf eine bedarfsorientierte, nährstoff- und vitaminreiche Ernährung. Wir empfehlen als Zwischenmahlzeit unsere JONOVA Trinknahrung.
  • Servieren Sie das Essen appetitanregend. Damit motivieren man betroffene Personen zum Essen. Perfekt geeignet dazu ist unser neues Produkt Jo NOVA Essen INFORM.
  • Achten Sie auch auf die Mundhygiene. Oft verbleiben Nahrungsreste im Mund und müssen nachträglich entfernt werden. Nach den Mahlzeiten sollten Senioren bis zu 30 Minuten aufrecht sitzen bleiben.

Empfehlungen aus unserem Aufbaunahrung-Shop:


FAQ zu JONOVA Andickungspulver / Andickungsmittel

[sc_fs_multi_faq headline-0=“h2″ question-0=“Wie ist die Ergibigkeit von Jo NOVA Andickungspulver?“ answer-0=“

Ergiebigkeit Andickungspulver auf Stärkebasis
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 EL (ca. 4 g)
honigartig 1,5 EL 2 TL
puddingartig 2-2,5 EL 3 TL

Ergiebigkeit Andickungspulver KLAR
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 TL (ca. 1,5 g)
honigartig 2 TL
puddingartig 3 TL“ image-0=““ headline-1=“h2″ question-1=“Ist JONOVA Andickungspulver Alpha-Amylaseresistent = löst die Kohlenhydrate schon im Mund und verflüssigt sich wieder?“ answer-1=“Nein, da in den meisten Fällen nicht notwendig. Nur wenn die Flüssigkeit lange im Mund ist, verflüssigt diese sich wieder.“ image-1=““ headline-2=“h2″ question-2=“Wie lange kann die angedickte Flüssigkeit mit JONOVA Andickungspulver verwendet werden bzw. wie lange bleibt die Bindung stabil?“ answer-2=“Die Bindung bleibt viele Tage stabil. Die Verwendung der angedickten Flüssigkeit sollte, wie bei anderen Getränken, nur relativ kurze Zeit ungekühlt stehen.“ image-2=““ headline-3=“h2″ question-3=“Warum oder wann wir die Bindung mit JONOVA Andickungspulver wieder flüssig?“ answer-3=“Bei starkem Speichelfluss wird bei kohlenhydrathaltiger (Stärke) Nahrung Alpha-Amylase gebildet. Diese Alpha-Amylase löst Stärke. Wenn die angedickte Flüssigkeit lange im Mund gehalten wird, löst sich die Bindung. Die Gefahr des Verschluckens ist somit groß. Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Rückfluss vom Mund ins Glas erfolgt. Bei Gabe mit Löffel sollte der Löffel abgewischt werden.“ image-3=““ headline-4=“h2″ question-4=“Wieviel der gebundenen Flüssigkeit kann in Bilanz eingerechnet werden?“ answer-4=“97-98% – ist bei allen Andickungspulvern gleich. Anwendung in kalten und warmen Flüssigkeiten/Speisen ist problemlos möglich.“ image-4=““ headline-5=“h2″ question-5=“Ist JONOVA Andickungspulver in kalten und warmen Flüssigkeiten und Speichen anwendbar?“ answer-5=“Das ist problemlos möglich.“ image-5=““ headline-6=“h2″ question-6=“Wie lange ist eine geöffnete Dose/Eimer JONOVA Andickungspulver haltbar?“ answer-6=“Da das Andickungspulver in einer stabilen, flexiblen Verpackung ist, bis zu einem halben Jahr. Wichtig: Eimer muss dicht verschlossen sein, da das Pulver Feuchtigkeit zieht. Dadurch kann das Pulver verklumpen.“ image-6=““ headline-7=“h2″ question-7=“Warum wird in JONOVA Andickungspulver Kartoffelstärke statt Maisstärke verwendet?“ answer-7=“Kartoffelstärke löst sich in warm/heiß besser, ist heller und geschmacksneutraler. Die Löslichkeit in größeren Mengen ist besser.“ image-7=““ headline-8=“h2″ question-8=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von kohlensäurehaltigen Getränken möglich?“ answer-8=“Ja das ist möglich – man sollte vorher die Kohlensäure weitgehend herausrühren. Am besten mit einem Shaker. Ansonsten werden die Kohlensäurebläschen mit angedickt, ein Verschlucken ist nicht ausgeschlossen.“ image-8=““ headline-9=“h2″ question-9=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von industrieller Trinknahrung möglich?“ answer-9=“Ja – es wird mehr Andickungspulver benötigt als beim Andicken von Wasser.“ image-9=““ headline-10=“h2″ question-10=“Können mit JONOVA Andickungspulver flüssige Laxantien (Abführmittel) angedickt werden?“ answer-10=“Ja – unbedingt darauf achten, dass sich die Bindung nicht löst. Wurde mit Movicol getestet.“ image-10=““ headline-11=“h2″ question-11=“Was ist der Unterschied zwischen JONOVA Andickungspulver STÄRKE und JONOVA Andickungspulver KLAR?“ answer-11=“

Andickungspulver aus Kartoffel- oder Maisstärke trübt ein und hat einen leichten Eigengeschmack, somit wird der Geschmack der Speisen und Getränke verfälscht. Die Andickung mit einem Produkt auf Stärkebasis wird sehr schnell erreicht, meist schon beim Einrühren.

Andickungspulver KLAR besteht aus Xanthan (Ballaststoff). Da Xanthan sehr schwer zu dosieren ist, ist ein Träger/Füllstoff notwendig. Hier wird Maltodextrin verwendet. Das angedickte Getränk bleibt weitgehend klar und völlig geschmacksneutral. Die Ergiebigkeit ist ca. 3-4 mal höher als bei dem Produkt auf Stärkebasis. Die Bindung dauert allerdings ca. 3-4 Minuten.“ image-11=““ headline-12=“h2″ question-12=“Warum ist JONOVA Andickungspulver Produkt so viel günstiger als der Wettbewerb?“ answer-12=“Wir verkaufen Lebensmittel zu Lebensmittelpreisen.“ image-12=““ headline-13=“h2″ question-13=“Ist JONOVA ein hochkalorisches Andickungspulver?“ answer-13=“Andickungspulver bestehen alle aus Kohlenhydrate, einige zum Teil auch aus Ballaststoffen.
Kohlenhydrate haben ca. 4 kcal/g Pulver = folglich sind alle Andickungspulver kalorisch gleichwertig!“ image-13=““ count=“14″ html=“true“ css_class=““]


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Video – Andickungspulver zubereiten

Im Video zeigen wir in der Praxis wie man das JONOVA Andickungspulver bei Getränken anwendet. JONOVA Andickungspulver dickt nicht nach und klumpt nicht. Die Anwendung geht schnell und einfach von der Hand. Unser JONOVA Andickungsmittel findet oft in Altepflegeheimen und Pflegeheimen für Menschen mit Bedarf Anwendung.

Empfehlungen aus unserem Aufbaunahrung-Shop:


FAQ zu JONOVA Andickungspulver

Ist JONOVA Andickungspulver Alpha-Amylase-resistent?

Nein, da dies in den meisten Fällen nicht notwendig ist. Eine Verflüssigung tritt nur dann ein, wenn die angedickte Flüssigkeit sehr lange im Mund verbleibt und sich dort mit dem Speichel vermischt.

Wie stabil bleibt die Bindung der Flüssigkeit?

Die Bindung bleibt über viele Tage stabil. Dennoch sollte die angedickte Flüssigkeit – wie jedes andere Getränk auch – aus hygienischen Gründen nur relativ kurze Zeit ungekühlt stehen bleiben.

Warum wird die Bindung manchmal wieder flüssig?

Bei starkem Speichelfluss bildet der Körper das Enzym Alpha-Amylase, welches Stärke spaltet. Wenn die stärkehaltige Flüssigkeit lange im Mund gehalten wird, löst sich die Bindung auf, was die Gefahr des Verschluckens erhöht. Achte darauf, dass kein Speichel-Rückfluss vom Mund ins Glas erfolgt und Löffel nach dem Kontakt mit dem Mund abgewischt werden.

Wieviel der gebundenen Flüssigkeit kann in die Trinkbilanz eingerechnet werden?

Es können ca. 97–98 % eingerechnet werden. Dies ist bei fast allen Andickungspulvern identisch. Die Anwendung ist in kalten und warmen Speisen gleichermaßen möglich.

Wie lange ist eine geöffnete Packung haltbar?

Dank der stabilen und flexiblen Verpackung ist das Pulver nach dem Öffnen bis zu einem halben Jahr haltbar. Wichtig ist, dass der Eimer oder die Dose stets dicht verschlossen wird, da das Pulver Feuchtigkeit zieht und sonst verklumpen kann.

Warum verwendet JONOVA Kartoffelstärke statt Maisstärke?

Kartoffelstärke löst sich in warmen oder heißen Flüssigkeiten besser auf, ist optisch heller und im Geschmack neutraler. Zudem ist die Löslichkeit bei größeren Mengen deutlich vorteilhafter.

Können kohlensäurehaltige Getränke angedickt werden?

Ja, das ist möglich. Du solltest die Kohlensäure jedoch vorher weitgehend herausrühren (am besten mit einem Shaker). Andernfalls werden die Kohlensäurebläschen mit angedickt, was ein Verschlucken provozieren könnte.

Kann industrielle Trinknahrung angedickt werden?

Ja, das funktioniert problemlos. Beachte jedoch, dass du hier etwas mehr Pulver benötigst als beim Andicken von Wasser.

Lassen sich flüssige Abführmittel (Laxantien) andicken?

Ja, das wurde beispielsweise erfolgreich mit Movicol getestet. Achte auch hier unbedingt darauf, dass die Bindung stabil bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen „NEUTRAL“ und „KLAR“?

Andickungspulver NEUTRAL: Trübt die Flüssigkeit ein und hat einen leichten Eigengeschmack. Die Bindung erfolgt extrem schnell, meist direkt beim Einrühren.

Andickungspulver KLAR: Besteht aus Xanthan (einem Ballaststoff) und Maltodextrin als Trägerstoff. Das Getränk bleibt weitgehend klar und völlig geschmacksneutral. Die Ergiebigkeit ist 3-4 mal höher, allerdings benötigt die Bindung ca. 3–4 Minuten Zeit.

Warum ist JONOVA so viel günstiger als der Wettbewerb?

Ganz einfach: Wir verkaufen hochwertige Lebensmittel zu fairen Lebensmittelpreisen.

Ist JONOVA Andickungspulver hochkalorisch?

Alle Andickungspulver bestehen aus Kohlenhydraten (und teilweise Ballaststoffen). Da Kohlenhydrate ca. 4 kcal pro Gramm Pulver liefern, sind fast alle Produkte am Markt kalorisch nahezu gleichwertig.

Wie ist die Ergiebigkeit von JONOVA Andickungspulver?

Die Dosierung hängt von der gewünschten Konsistenz und dem gewählten Produkt ab (jeweils auf 100 ml Flüssigkeit):

Andickungspulver NEUTRAL:

Nektarartig: ca. 1 EL (4 g)
Honigartig: 1,5 EL (bzw. ca. 2 TL gehäuft)
Puddingartig: 2–2,5 EL (bzw. ca. 3 TL gehäuft)

Andickungspulver KLAR:

Nektarartig: 1 TL (ca. 1,5 g)
Honigartig: 2 TL
Puddingartig: 3 TL


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