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Altenpflege – was einen guten Speiseplan ausmacht

„Der Mensch ist, was er isst.“…und das bis an sein Lebensende. Doch was, wenn im Alter die Lust auf Nahrung nachlässt? Gründe dafür gibt es viele. Der geliebte Mensch, mit dem man sein Leben und somit auch nahezu jedes Essen geteilt hat, ist nicht mehr da. Bestimmte Krankheitsmuster erschweren das Schlucken. Diabetes, Allergien oder Über- bzw. Untergewicht fordern eine spezielle Ernährung, die nicht recht zu befriedigen mag.

Wenn dann noch der Umzug in ein Altersheim erforderlich wird, erfährt der Mensch eine grundlegende Veränderung in seinem Leben. Der eigene Haushalt muss aufgegeben, die vertraute Umgebung verlassen werden. Der Schritt ins Altenheim geht für viele Menschen mit dem Gefühl einher, Tagesablauf und Lebensstil nicht mehr individuell gestalten zu können.

Die Ernährung im Altenheim

Daher ist es umso wichtiger, dass Altersheime auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Bewohner eingehen und die Lust am Essen wieder erwecken. Der Mensch isst nicht nur, um zu überleben, sondern auch um zu genießen.

Essen ist eine Bedürfnisbefriedigung höchster Güte, eine soziale Handlung, die ihn mit anderen in Kontakt treten lässt, ein tagesstrukturierendes Element, das Routine und somit auch Stabilität in den Alltag bringt. Letzteres ist insbesondere für demenzerkrankte Menschen von großer Bedeutung.

Gute Altersheime bieten ihren Bewohnern ein variierendes und umfangreiches Speiseangebot an frisch zubereiteten Gerichten an. Neben Frühstück, Mittag- und Abendessen sollten Zwischen- sowie Spätmahlzeiten und der Nachmittagskaffee möglich sein.

Außerdem sollte stets eine Vielfalt unterschiedlicher Gerichte angeboten werden, entweder in Form eines Buffets oder einer Menüauswahl. Weiter darf laktosefreie, natriumarme, vegetarische oder diabetische Ernährung auf dem Speiseplan nicht fehlen.

Freude am Essen

Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Altersheime, die die Bewohner selbst entscheiden lassen, zu welcher Uhrzeit und an welchem Ort, ob gemeinschaftlich im Speisesaal, bei schönem Wetter im Garten oder auf dem eigenen Zimmer, sie ihr Essen einnehmen möchten. So gewinnen die Bewohner einen Teil ihrer alten Souveränität zurück – und entdecken hoffentlich auch ihre Essenslust wieder.

Auch die saisonale und/oder regionale Küche tragen zum Wohlbefinden der Bewohner bei. Eine saisonale Küche lässt die Bewohner den Jahreskreislauf miterleben, regionale Gerichte können Erinnerungen wecken.

Altersheime können somit durch einen ausgewogenen, abwechslungsreichen und individuell auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner zugeschnittenen Speiseplan, den älteren Menschen Essen wieder als Genuss präsentieren und ihnen somit ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Denn Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen.

Mit unseren Produkten möchten wir einen Beitrag dazu leisten, ältere Menschen bei der Ernährung und Aufnahme wichtiger Nährstoffe und Vitamine zu unterstützen. Der Geschmack und die Qualität spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Unsere Motivation ist der MENSCH!

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Mangelhafte Ernährung bei der häuslichen Pflege

Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland (Stand 2019) sind pflegebedürftig. Ein Pflegeheim kommt für die meisten Betroffenen aber erst dann infrage, wenn es gar nicht mehr anders geht. So bleibt der Großteil der Seniorinnen und Senioren lieber im häuslichen Umfeld. Die Angehörigen kümmern sich dann auch um das Essen, kochen selbst, denn nur in den seltensten Fällen wird „Essen auf Rädern“ in Anspruch genommen. Wie aber sieht eigentlich die Ernährungsversorgung von Seniorinnen und Senioren aus, die zu Hause gepflegt werden?

Wissenschaftler untersuchten im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die Situation in der häuslichen Pflege. Ältere Menschen haben oft andere Essgewohnheiten als jüngere Menschen. Darum wird in Alten- und Pflegeheimen oft traditionelle Hausmannskost serviert. Und die ist nicht unbedingt immer besonders kalorienarm. Nicht viel anders sieht es aus, wenn die älteren Menschen von den Angehörigen daheim gepflegt und ernährt werden.

Übergewicht durch falsche Ernährung

Noch ein Stück Kuchen, Oma? Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Befragung von 345 Haushalten in Bonn, Paderborn und Nürnberg. Denn 33 Prozent der Seniorinnen und Senioren hatten einen Bodymass-Index von über 30. Das bedeutet: Extremes Übergewicht. Herz- und Kreislauf werden übermäßig belastet, das Risiko für Diabetes steigt. In der Pflegestufe I und II nehmen die Pflegebedürftigen darum häufig zu. 48 Prozent der befragten Senioren gaben eine unerwünschte Gewichtszunahme im Laufe der Pflegebedürftigkeit an. Sie bekommen zu viel Fleisch, zu viel Fett, zu wenig pflanzliche Lebensmittel.

Wenn sich die Umstände verändern – ändert sich die Ernährung

Mit weiter zunehmender Pflegebedürftigkeit kippt die Versorgung plötzlich um – in eine Mangelversorgung. Die alten Menschen bekommen Schluckbeschwerden, können nicht mehr so gut kauen. Man hat oft so – zumindest im familiären Umfeld – nicht immer die richtigen Möglichkeiten, trotzdem noch Lebensmittel so zuzubereiten, dass sie gut geschluckt werden können. Und die so hervorgerufenen ungewollten Gewichtsverluste werden oft gar nicht richtig bemerkt. Denn ein Gewichtsverlust bedeutet nicht nur ein Verlust an Fettmasse, sondern auch an Muskelmasse. Und weniger Muskelmasse bedeutet, dass die Sturzanfälligkeit steigt, und dass eben gerade im hohen Alter die Beweglichkeit nachlässt und vielleicht irgendwann die Gehfähigkeit verloren wird.

Mangelernährung richtig vorbeugen

Nahezu 90 Prozent der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren daheim bekommen die warmen Mahlzeiten von ihren Angehörigen. Nur in zehn Prozent der Fälle wird „Essen auf Rädern“ geordert. Neben Kauproblemen und Schluckbeschwerden leiden viele ältere Menschen an Demenz. Auch psychische Leiden verschärfen das Ernährungsproblem.

Das erleichtert den Willen zu Essen und die Fähigkeit, Appetit auf Speisen zu entwickeln, nicht besonders. Faltige, trockene Haut, dünne Arme, eingefallenes Gesicht: So sehen hoch betagte Menschen aus, wenn sie zu wenig Kalorien zu sich nehmen und nicht genug trinken. In Pflegeheimen – so die Experten – wird in solchen Fällen professioneller reagiert, weil Pflegekräfte und Köche auch in Ernährungsfragen ausgebildet und häufig auch Oecotrophologen beschäftigt werden.

Pflegekurse für Angehörige gibt es schon seit vielen Jahren. Darüber hinaus sollten verstärkt Hilfestellungen bei der Ernährung gegeben werden. Wenn zum Beispiel Appetitlosigkeit da ist, keine großen Portionen mehr gegessen werden können, kann man mit Fingerfood anfangen, viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt geben. Wenn nicht ausreichend Trinken eine Rolle spielt, weil das Durstgefühl bei vielen Hochbetagten abhanden kommt, kann man als Angehöriger die Trinkmenge des Tages an einen sichtbaren Ort stellen, um als Erinnerung zu dienen.

Oft sind nur kleine Veränderungen nötig, um die Ernährung der Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung will nun mit Informations-, Beratungs- und Kursangeboten zum Thema „Ernährung im Alter“ speziell für pflegende Angehörige mit dazu beitragen. Studien belegen: Mangelernährung lässt die Patienten früher sterben. Das sogenannte „Mortalitätsrisiko“ ist gegenüber normalgewichtigen Senioren um den Faktor vier erhöht.

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Sich im Alter gut ernähren – eine Herausforderung

Sich im Alter gut ernähren – eine Herausforderungen denn nicht jeder, der das 70. Lebensjahr überschreitet, leidet unter Ernährungsproblemen. Dennoch verändert sich mit zunehmendem Alter, was und wie viel gegessen wird. Während gesunde, mobile Senioren mit Nährstoffen meist recht gut versorgt sind, treten Mangel- beziehungsweise Unterernährung bei gebrechlichen Personen, Pflegebedürftigen oder Heimbewohnern häufiger auf.

Was das Alter so alles mit sich bringt

Mit steigendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit vieler Organe ab. Das schlägt sich auch auf die Ernährung nieder: Beispielsweise verringern sich Appetit und Verzehrmenge, weil alte Menschen weniger Hunger verspüren. Dies liegt unter anderem daran, dass Muskelmasse und Bewegung abnehmen und so ein 75-Jähriger etwa 25 Prozent weniger Energie benötigt als ein 25-Jähriger. Der Nährstoffbedarf bleibt dagegen weitgehend unverändert. Für Calcium und die Vitamine D, B6, B12 und C sowie für Protein ist er möglicherweise sogar erhöht. Das heißt, das Essen muss ingesamt eine höhere Nährstoffdichte aufweisen.

Nahrungsergänzung kann sinnvoll sein

Die nachlassende Magensäureproduktion führt vermutlich auch bei Calcium und Vitamin B6 zu einer schlechteren Aufnahme. Außerdem sehen Ernährungsexperten im Alter einen erhöhten Bedarf an Vitamin D und möglicherweise an Proteinen. Bereits heute greift jeder dritte bis fünfte Senior zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten. Doch scheinbar setzen die wenigsten dabei auf die Nährstoffe, die sie tatsächlich brauchen.

Das legt eine Langzeitstudie mit Gießener Senioren nahe. Magnesium lag bei den eingenommenen Präparaten an der Spitze, gefolgt von Vitamin E und C, Calcium, Vitamin D und B6. Dabei ergab die Auswertung der Ernährungsprotokolle, dass die befragten Personen im Durchschnitt mit ihren Mahlzeiten bis auf Vitamin D und Calcium die supplementierten Nährstoffe in ausreichender Menge aufnahmen. Kritisch war hingegen die Versorgung mit Folat.

Mangelernährung und Mangelerscheinungen vermeiden

Oft essen alte Menschen wenig nährstoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst oder Gemüse. Sei es, weil sie diese nicht gut kauen können, der Einkauf von frischen Lebensmitteln schwierig ist oder es ihnen einfach nicht schmeckt. Teilweise kommt auch die Eiweißaufnahme zu kurz. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus Kanada kommt zu dem Ergebnis, dass ältere Personen einen höheren Bedarf an Proteinen haben, weil ihr Körper sie weniger effektiv verwertet.

Während bei jüngeren Menschen die Empfehlung von täglich 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht gilt, schlagen die Forscher für ältere, insbesondere für gebrechliche Senioren eine Aufnahme von 1-1,3 Gramm Protein vor. Außerdem liefern mittlerweile einige Studien Hinweise dafür, dass eine proteinreiche Kost den altersbedingten Muskelschwund vermindern kann.

Sind etwa Medikamente an einer gestörten Nahrungsaufnahme schuld?

Nicht nur körperliche Veränderungen, sondern auch die Einnahme von Medikamenten beeinflusst, wie viel Senioren essen und in welchem Umfang Nährstoffe verwertet werden. Nicht selten nehmen alte Menschen aufgrund von verschiedenen Beschwerden oder Erkrankungen schon am Morgen bis zu zehn Tabletten ein.

Wer feststellt, dass Appetit oder sogar Gewicht abnehmen, sollte mit seinem Arzt reden. Denn wird zu wenig gegessen, führt dies zwangsläufig zu einer Mangelernährung. Die Betroffenen selbst, Angehörige, Pflegepersonal und Ärzte übersehen diese jedoch häufig. Da mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Senioren zu Hause lebt, ist Mangelernährung nicht allein ein Problem der Alten- und Pflegeheime. Knapp zehn Prozent der in den eigenen vier Wänden lebenden Senioren sind untergewichtig, ermittelte die Paderborner Seniorenstudie. Zu den ersten Anzeichen zählen Antriebslosigkeit, Schwäche oder der Verlust an Lebensfreude.

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Richtige Ernährung im Altenheim und Pflegeheim

Bei der Ernährung im Altenheim und Pflegeheim git es, Mangel- und Unterernährung vorzubeugen und dabei das Recht auf Selbstbestimmung der Bewohner zu bewahren. Die Aspekte der alltäglichen Ernährung und die Bedeutung des Essens miteinander zu vereinbaren, den individuellen Wünsche gerecht zu werden, Selbstbestimmtheit zu erhalten und die Würde der älteren Menschen zu bewahren, ist eine große Herausforderung für die Mitarbeiter in stationären Senioreneinrichtungen.

Im Alter verändert sich der Körper. Die Muskel- und Knochenmasse sowie der Wassergehalt nehmen ab, während der Fettanteil steigt. Alte Menschen sind körperlich oft nicht mehr so aktiv, haben einen geringeren Energieumsatz. Auch Geruchs- und Geschmackssinn nehmen ab, was den Appetit mindert. Die Folge: Senioren essen in der Regel weniger als junge Menschen. Solange sie ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu sich nehmen, ist das kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es erst, wenn die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme geringer ist als der Bedarf und sie mangel- oder unterernährt sind.

Besonders in der Pflege von Senioren hat die optimale Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit höchste Priorität, denn bekommt der Körper nicht die benötigten Nährstoffe aus gesunden Lebensmitteln, lässt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Senioren nach, es besteht auch die Gefahr krank zu werden.

Ernährung im Alter

Das Altern ist ein vollkommen natürlicher Prozess, den wir alle irgendwann durchleben müssen. Bemerkbar macht sich dieser Vorgang nur allmählich mit Symptomen, wie der Ablagerung von Schlacken, Wasserverarmung, geringere und langsamere Erholung nach körperlichen Aktivitäten, die Nerven und Muskeln arbeiten weniger gut, die Leistungsfähigkeit aller Organe und der tägliche Kalorienbedarf nehmen ab.

Die Entwicklung unseres Körpers muss nicht zwangsläufig mit Krankheiten begleitet werden, trotzdem sollten auch gesunde Senioren ihre Ernährung dem fortgeschrittenen Alter anpassen. Ebenfalls bestimmen soziale und psychologische Faktoren, wie die Lebenssituation, das Einkommen, die Wohnsituation und das Umfeld den Ernährungsstatus. Viele ältere Menschen ernähren sich nicht optimal und dieser Zustand wird von einigen Medikamenten, die oftmals im fortgeschrittenen Alter eingenommen werden müssen, verstärkt.

Mahlzeiten im Pflegeheim – Höhepunkt und Belastung zugleich

Die Mahlzeiten sind für die Senioren ein wesentlicher Bestandteil des Alltags, für manche Höhepunkt des Tages, für andere eine Belastung durch Komplikationen, Erkrankungen, Stimmungslagen. Die Einrichtung kann mit Qualitätsstandards in der Versorgung, gute Organisation der Mahlzeiten und das aktive Leben von Ritualen den Senioren ein sicheres Gefühl geben. Durch individuelle Lösungen für Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner entsteht gerade beim Essen und Trinken ein Gefühl von Heimat und Lebensqualität.

Die regelmäßige Getränkeversorgung zu und neben den Mahlzeiten ermöglicht eine gesunde Trinkmenge, ein stetes Bereitstellen und Erinnern ist nicht selten notwendig, besonders bei Menschen mit Demenz. Häufig beobachtet man in den Pflegeheimen, dass zu den Mahlzeiten alle Bewohner in einem großen Raum oder Speisesaal gebracht werden. Oft ist es dort sehr unruhig und die vielen Geräusche lenken die Bewohner vom Essen ab. Mahlzeiten stellen im Alltag ein wichtiges Ereignis dar. Sie strukturieren den Tag, man kommt ins Gespräch und sie nähren die Lebensfreude, durch den Geruch und Geschmack von gutem Essen.

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Die richtige Ernährung im Alter – Was soll man essen?

Gute Ernährung im Alter

Ernährung spielt während des gesamten Lebens eine zentrale Rolle für die körperliche Gesundheit. Im Alter ist das nicht anders. In diesem Beitrag gehen wir auf das richtige Essen im Alter ein und berücksichtigen dabei auch verschiedene Krankheitsbilder in diesem Zusammenhang.

Warum ist die richtige Ernährung im Alter so wichtig?

Viele Krankheiten haben weniger etwas mit dem Alter zu tun als damit, dass sich die betreffenden Menschen über Jahre hinweg nicht ausgewogen und gesund ernährt haben.

Hinzu kommt, dass der Appetit im Alter oft nachlässt: Je weniger man aber isst, desto gesünder muss die Ernährung sein, damit auch alle wichtigen Nährstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und Proteine in genügendem Maße aufgenommen werden.

Problematiken des Essens im Alter

Zu dem verminderten Appetit und Durstempfinden im Alter gesellen sich oft Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dies ist nicht notgedrungen eine Altersproblematik, hat aber gerade bei Seniorinnen und Senioren mehr Auswirkung auf das allgemeine Befinden. Auch Medikamente können die Ernährung negativ beeinflussen.

So können Medikamente gegen hohen Blutdruck bzw. Herzschwäche die Magen-Darm-Tätigkeit beeinflussen. Vielmehr noch können allerdings Krankheiten eine spezielle Ernährung fordern oder diese in einer oft negativen Form beeinflussen.

Was sollte man essen?

Diese Frage ist oft nicht konkret zu beantworten. Krankheiten, Unverträglichkeiten sowie Medikamente diktieren im Alter oft schon eine gewisse Ernährung. Allgemein kann man sich jedoch an die folgenden Grundsätze halten. Nahrung sollte:

  • verträglich sein
  • gut schmecken
  • fettarm sein (auf den geringeren Energiebedarf abgestimmt sein)
  • die Verdauung fördern
  • Organfunktionen unterstützen
  • Widerstandskräfte stärken
  • alle nötigen Nährstoffe enthalten

„Gut schmecken“ klingt vielleicht erst einmal banal, aber gerade, wenn man eine ganze Liste von Vorgaben hat, auf die man achten muss, kann schnell die Angst aufkommen, dass man eine Diät verpasst bekommt, mit der Essen gar keinen Spaß mehr macht. Dem ist auf jeden Fall nicht so.

Gerade um der zunehmenden Appetitlosigkeit entgegenzuwirken, ist guter Geschmack sehr wichtig; und ganz abgesehen von Gesundheitsfaktoren sollte Essen nach Möglichkeit immer gut schmecken!

Bei unsere Produkten haben wir viel Wert auf den Geschmack gelegt. Einige Produkte sind bewußt Geschmacksneutral wie zum Beispiel unser JONOVA Andickungspulver und unsere JONOVA Aufbaunahrung. Andere Produkte gibt es in verschiednen Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel unseren JONOVA Griessbrei und unsere JONOVA Trinknahrung. Unsere Produkte werden zur Ernährung im Alter sehr gut angenommen und sind sehr gut verträglich.

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Ernährung im Alter bei bestimmten Krankheitsbildern

Einige Krankheitsbilder legen es nahe, seine Ernährung im Alter umzustellen, um ihren Verlauf zu verzögern, die Symptome zu bekämpfen oder die Krankheit zu kurieren.

Demenz

Die Ursachen für Demenz sind dem aktuellen Expertenstand zufolge noch nicht widerspruchsfrei geklärt. Fest steht, dass Nervenzellen im Gehirn absterben und die Verbindungen zwischen den Zellen verloren geht. Um diesen Verlauf zu verlangsamen, empfehlen sich Omega-3-Säuren, wie man sie in Fisch und Nüssen findet.

Diabetes

Bei Diabetes gilt es zuvorderst, Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index zu verzehren. Auf tierische Fette sowie Kokosöl sollte man so gut es geht verzichten, sowohl Eiweiß als auch Alkohol sollten in Maßen konsumiert werden. Was sich empfiehlt, sind Ballaststoffe, Obst und Gemüse, Getreide, Nudeln & Reis sowie Hülsenfrüchte.

Bluthochdruck

Natrium bindet Wasser im Körper und erhöht so das Blutvolumen. Deshalb sollte man nicht salzhaltig essen. Der Gegenspieler des Natriums im Körper ist Kalium. Wenn genug Kalium im Körper besteht, scheidet dieser das Natrium über die Nieren aus. Deshalb sind kaliumreiche Nahrungsmittel wie Avocados, Nüsse oder Spinat zu empfehlen. Auch Obst und Gemüse sind sehr zu empfehlen. Hinweis: Auf Alkoholische Getränke sollte man möglichst verzichten.

Depressionen

Oft sind die Symptome nur sehr schwer von denen der Demenz zu unterscheiden. Mittlerweile ist es wissenschaftlich belegt, dass Depressionen im Zusammenhang mit der Ernährung des Menschen stehen, der an ihnen leidet.

Sowohl Omega-3-Fettsäuren (also vor allem Fisch und Nüsse) als auch Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte wirken nicht nur vorbeugend, sondern helfen auch dabei, Depressionen zu lindern. Das soll nicht heißen, dass eine Depression mit der Ernährung stehen und fallen könne. Sicherlich ist die Ernährung jedoch ein Faktor, der die Depression beeinflussen kann.

Dysphagien

Bei Dysphagien oder Schluckstörungen geht es weniger um die Inhalte der Nahrung als um deren Form: Je nach Schweregrad der Störungen muss die Nahrung in Breiform oder in flüssiger Form zu sich genommen werden. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Nahrung an den Bedarf der betreffenden Person angeglichen ist. Zum andicken von Flüssigkeiten empfehlen wir unser JONOVA Andickungspulver.

Magen-Darm-Probleme

Bei Magen-Darm-Problemen sollte zunächst einmal darauf geachtet werden, dass man auf alles verzichtet, was den Magen-Darm-Trakt reizen könnte. Das bezieht sich auf sehr saure, süße, salzige, stark gewürzte oder extrem temperierte Speisen. Auch von fetthaltigen Gerichte sowie blähendem Gemüse sollte man sich fernhalten. Stattdessen sollte man Ballaststoffe zu sich nehmen, die die Verdauung unterstützen.

Arthrose

Leidet man an Gelenkabnutzung, sollte man sich fettarm ernähren; auch Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten sind zu vermeiden. Zudem sollte man versuchen, abzunehmen, sofern man übergewichtig ist; schon alleine, um die Gelenke zu schonen.

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Ernährung im Alter – Empfehlungen aus der Praxis

Das Problem bei vielen älteren Menschen ist:

Die Ernährung im Alter ist wichtig, denn die Verdauungstätigkeit verlangsamt sich im Alter, Kau- und Schluckbeschwerden können auftreten, manche Lebensmittel werden nicht mehr so gut vertragen (z.B. rohes Gemüse). Geschmacks- und Geruchssinn sind nicht mehr ganz so stark ausgeprägt. Vor allem bei hochbetagten Menschen lässt der Appetit nach. Das kann zu Mangel- und Unterernährung führen. Daher kommen Vitaminmangel und Gewichtsverlust im hohen Alter häufiger vor.

Die Folgen einer Mangelernährung können sein:

  • körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigung,
  • verminderte Immunfunktion,
  • verzögerte Genesung nach Erkrankungen.

Worauf ältere Menschen bei ihrer Ernährung achten sollten:

  • Lebensmittel auswählen, die viele wichtige Nährstoffe enthalten und trotzdem relativ kalorienarm sind (z.B. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, fettarme Milch und Milchprodukte). Auf die Aufnahme von fettreichem Seefisch und hochwertigen, pflanzlichen Ölen achten.
  • Fleisch und Wurstwaren sowie Eier in Maßen essen.
  • Fett- und zuckerreiche sowie stark gesalzene Lebensmittel meiden – mit Salz sparsam umgehen.
  • Die Mengen und Portionsgrößen insgesamt verkleinern.
  • JONOVA Trinknahrung, als Zwischenmahlzeit liefert wichtige Nährstoffe und Vitamine.
  • JONOVA Aufbaunahrung, bei Unterernährung, ist sehr hilfreich bis ältere Menschen wieder zu einem normalen Gewicht gekommen sind.

Oft wird auf das Trinken vergessen oder die Menge nicht richtig eingeschätzt. Auch lässt das Durstempfinden im Alter nach. Daher ist es für ältere Menschen besonders wichtig, zu trinken, bevor das Durstgefühl entsteht. Dabei kann es hilfreich sein, Getränke bewusst in den Alltag einzubauen:

  • Ausreichendes Trinken bedeutet mindestens 1,5 Liter pro Tag (z.B. Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte).
  • Zu jeder Mahlzeit trinken (z.B. Tee am Morgen, Wasser zu Mittag und Wasser oder verdünnten Fruchtsaft zwischendurch). Auch Suppen und Obst enthalten Flüssigkeit. Diese werden jedoch nicht zu den 1,5 Liter Getränken pro Tag gezählt, sondern sollten zusätzlich gegessen werden.
  • Alkohol nur in Maßen trinken!

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