Die Pflege Plus 2024 war ein voller Erfolg! Die Messe, die vom 14. bis 16. Mai 2024 in Stuttgart stattfand, war die wichtigste Plattform für Fachkräfte aus der Pflegebranche in Süddeutschland. Mehr als 130 Aussteller präsentierten ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen, und es gab ein umfangreiches Kongressprogramm mit über 50 Fachvorträgen.
Die Besucher waren von der Messe begeistert: 98% der Befragten würden die PFLEGE PLUS weiterempfehlen und gaben ihr die Gesamtnote 1,9. Für uns als Aufbaunahrung-shop.de war die Pflege Plus 2024 eine hervorragende Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen und unsere Produkte einem breiten Publikum vorzustellen. Wir freuen uns schon auf die nächste Pflege Plus, die vom 15. bis 17. Mai 2026 stattfindet.
Weitere Informationen zur Messe finden Sie auf der Website der Messe Stuttgart: https://www.messe-stuttgart.de/pflege/
In unserem Online-Shop finden Sie eine Auswahl an Produkten für die Pflege in den Bereichen: Ernährung, Diätkost, Enterale Ernährung, Fertig- und Convenience Produkte und Getränkekonzentrate der Marke Jo Nova. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte für Ihre Bedürfnisse.
Ihr Team von Aufbaunahrung-shop.de
P.S. Die Pflege Plus ist nicht nur eine Messe, sondern auch ein Forum für den Austausch von Fachinformationen und Erfahrungen. Die Messe bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich über die neuesten Trends in der Pflegebranche zu informieren. Wir empfehlen allen, die in der Pflegebranche tätig sind, die nächste Pflege Plus zu besuchen.
Bei VitaOtt steht Prävention und Gesundheit an erster Stelle, den ohne Gesundheit wird alles andere zweitrangig.
Als Vital-Coach und Vitamin-D-Berater beschäftige ich (Sascha Ott) mich schon seit 2004 mit Nahrungsergänzung, um den Körper bestmöglich mit allen wichtigen Mikronährstoffen zu versorgen, die er braucht um so lange wie möglich fit und gesund zu bleiben. Für mich war immer wichtig, das Nahrungsergänzung eine hohe Qualität und Reinheit hat, aber auch für JEDERMANN bezahlbar und leistbar ist.
Ich freue mich daher sehr das ich Hersteller in Deutschland gefunden habe, die eine Top Qualität zu fairen, ja günstigen Preisen liefern, die ich wirklich weiterempfehlen kann. Alle Produkte werden auf www.VitaOtt.de präsentiert.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, die bestmögliche Erfahrung für alle unsere Kunden zu bieten. Bei allem was wir tun steht immer der Faktor Mensch und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Unser Sortiment umfasst zahlreiche verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Supplemente zur Nahrungsergänzung. Jedes unserer Produkte wurde sorgfältig hergestellt, made in Germany, um höchsten Ansprüchen gerecht zu werden – sowohl qualitativ als auch preislich.
Und weil der Mensch im Vordergrund steht und ich von zufriedenen Menschen, die mich und die Produkte weiterempfehlen abhängig bin, deshalb setze ich mich ausschließlich für Produkte ein, die einen echten Mehrwert bieten. Für den Kunden möchte ich immer offen und ansprechbar sein, daher kann man ganz einfach Kontakt zu VitaOtt aufnehmen.
Über 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz. Hinter jedem Erkrankten stehen 2 bis 3 Angehörige. Auch sie befinden sich von jetzt auf gleich in einer herausfordernden Situation mit vielen Fragen und lebensverändernden Entscheidungen. Dr. Sarah Straub ist Neuropsychologin und Demenzexpertin. Sie ist selbst betroffene Angehörige und weiß, was die Diagnose in betroffenen Familien auslöst.
Frage: Was sind die drängendsten Themen, die Angehörige von Menschen mit Demenz gerade in der Anfangsphase vor bzw. frisch nach der Diagnose besonders umtreiben?
Wenn ein Angehöriger kognitive Beeinträchtigungen entwickelt, stellt sich die Familie natürlich erst einmal die Frage, ab wann solche Veränderungen nicht mehr Teil eines normalen Alterungsprozesses sind und ein Gang zum Arzt nötig wird. Schon hier kann in Familien großes Konfliktpotential entstehen, weil die Betroffenen selbst diese Veränderungen häufig sehr schambesetzt erleben oder sie erstmal negieren. Viele Angehörige wissen auch gar nicht, welcher Arzt der richtige Ansprechpartner ist, wo eine differenzierte Demenzabklärung stattfindet oder was diese überhaupt bedeutet.
Wird eine Demenzdiagnose dann tatsächlich gestellt, stehen die Angehörigen von Menschen mit Demenz erst recht vor vielen offenen Fragen: Wie geht es weiter, wie schnell oder langsam wird die Erkrankung fortschreiten? Was müssen wir regeln, was kommt auf uns zu? Wo bekommen wir Hilfe? Eine Demenzdiagnose verändert nicht nur das Leben des oder der Betroffenen, sondern das aller nahestehenden Personen. Um das Familienleben mit der Diagnose so gut wie möglich zu gestalten, ist es essenziell, dass sich die Angehörigen erst einmal Wissen über die Erkrankung aneignen und Unterstützungsmöglichkeiten ausloten.
Frage:Welche Herausforderungen kommen im Laufe der jahrelangen Begleitung eines Familienmitglieds auf die Angehörigen zu?
Primäre Demenzerkrankungen sind sehr dynamisch, denn sie schreiten fort und werden von immer wieder neuen Symptomen begleitet. Die Familien müssen sich ständig auf neue Situationen einstellen, mit neuen Symptomen zurechtkommen, die schwindenden Alltagskompetenzen der Betroffenen kompensieren. Die Betreuung und Pflege des oder der Erkrankten ist mit immer größerem Zeitaufwand verbunden, pflegende Angehörige müssen daher für ihr eigenes Leben viele Kompromisse eingehen. Daneben können auch z.B. bürokratische Hürden für Unterstützungsleistungen an den eigenen Kräften zehren. Und irgendwann werden die pflegenden Angehörigen vielleicht sogar das Gefühl haben, die häusliche Pflege nicht mehr gewährleisten zu können. Die Frage nach einer Heimunterbringung ist dann oft schmerzhaft und verursacht schlechtes Gewissen.
Grundsätzlich gilt: Die Herausforderungen und Probleme der Familien sind sehr individuell und sowohl von den bestehenden Symptomen als auch den Lebensumständen der betroffenen Person abhängig. Unsere Aufgabe als Teil des Versorgungssystems ist es, auf jeden Menschen und dessen Situation individuell einzugehen und passgenaue Lösungen zu suchen. Das ist mein Anspruch.
Frage:Worauf sind Angehörige nicht vorbereitet?
Es gibt unzählige Situationen, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Egal, wie gut man sich in die Thematik eingelesen hat oder sich hat beraten lassen: Man weiß erst, was ein Leben mit Demenz bedeutet, wenn man es selbst erlebt. Daher ist es umso wichtiger, sich frühzeitig Hilfe zu suchen, um nicht in eine Situation der Überforderung und Überlastung zu geraten.
Frage: Wo können sich Angehörige informieren, sich über die Erkrankung Wissen aneignen oder auch Hilfe für den Alltag und die Bewältigung bekommen?
In Deutschland gibt es viele engagierte Menschen und Institutionen, welche sich um Menschen mit Demenz und pflegende Angehörige bemühen. Gebündelt werden diese Angebote z.B. im Rahmen der bayerischen Demenzstrategie: Sie hat das Ziel, die Bevölkerung für das Thema Demenz zu sensibilisieren, die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen sowie deren Teilhabemöglichkeiten zu verbessern. Zudem gibt es in jeder Region lokale Angebote von unterschiedlichen Trägern, die Vortragsreihen, Schulungen und Beratungen anbieten.
Auch digitale Angebote werden immer wichtiger: Sie sind besonderes niederschwellig, da sie orts- und zeitunabhängig in Anspruch genommen werden können. Deshalb engagiere ich mich in der Online- Demenzsprechstunde „Frag nach Demenz“. Hier können Angehörige und andere nahestehende Personen per Mail und Chat Fragen zu ihrer individuellen Situation stellen und bekommen von einem interdisziplinären Team maßgeschneiderte Antworten.
Frage: Was ist das Besondere an diesem Angebot?
Unsere Online-Demenzsprechstunde soll für Angehörige von Menschen mit Demenz wie ein Leuchtturm in akuter Not sein. Ratsuchende, die sich überfordert oder hilflos fühlen, können sich Tag und Nacht bei uns melden und bekommen zeitnah und von ausgewiesenen Demenzexperten Rückmeldung. Das Team ist gezielt darauf geschult, auch Menschen ohne Wissen über das Thema Demenz „abzuholen“ und sie an die Hand zu nehmen. Sie helfen den Ratsuchenden, an die bestehenden Versorgungsstrukturen in der jeweiligen Region anzudocken, damit sie heimatnah die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Somit ergänzt unsere Online-Demenzsprechstunde optimal bestehende Versorgungsangebote.
Frage:Was brauchen Angehörige? Wie können wir ihnen als Gesellschaft helfen?
Angehörige brauchen Anlaufstellen, um sich Hilfe holen zu können. Diese Hilfe muss so niederschwellig wie möglich sein, damit die Familien nicht noch Kraft aufwenden müssen, um überhaupt jemanden zu finden, der sich ihrer annimmt. Gesamtgesellschaftlich ist es wichtig, der „Care-Arbeit“ mehr Anerkennung zukommen zu lassen. Es ist enorm, was pflegende Angehörige leisten und sie haben in unserer Gesellschaft leider viel zu oft kaum eine Stimme.
Frage:Wie können sich Angehörige selbst helfen?
Angehörige können sich z.B. über Selbsthilfegruppen vernetzen. Wer mit einem Menschen mit Demenz zusammenlebt, wird zwangsläufig zum Experten für die Erkrankung. Dieses Wissen an andere Angehörige weiterzugeben oder umgekehrt sich von anderen Angehörigen Hilfe und Tipps für den Alltag zu holen, wird stets als sehr hilfreich empfunden. Ich würde jedem/r Angehörigen empfehlen, solche Selbsthilfeangebote wahrzunehmen. Auch ein offener Umgang im eigenen Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreis ist hilfreich.
Die Angehörigen sollten versuchen, andere nahestehende Personen mit einzubeziehen, so dass erst gar keine Vorbehalte und Ängste aufgebaut werden können. So wird gewährleistet, dass die Betroffenen weiterhin Freundschaften pflegen können und gemeinsame Freizeitaktivitäten möglich sind. Das entlastet pflegende Angehörige und ermöglicht ihnen Zeiten zum „Durchatmen“ und zur Selbstfürsorge. Familienmitglieder von Menschen mit Demenz sind häufig in Gefahr, sich zu überlasten und zu überfordern. Um gesund zu bleiben, sind Freiräume im Pflege- und Betreuungsalltag wichtig.
Frage: Was wünschen Sie sich in Bezug auf Demenz und die Situation der pflegenden Angehörigen?
Ich wünsche mir einen offeneren gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Demenz. Es kann jeden von uns treffen, also dürfen wir nicht die Augen davor verschließen. Niemand sollte sich schämen müssen, wenn er kognitive Beeinträchtigungen hat. Vielmehr sollte es selbstverständlich sein, dass man mit einer Demenzdiagnose trotzdem noch am sozialen Leben teilhaben kann.
Für die Situation der pflegenden Angehörigen wünsche ich mir ein größeres Verständnis für individuelle Probleme, die dann eben auch individuelle Lösungen erfordern. Trotz gut ausgebauter Versorgungsstrukturen fühlen sich viele Familien allein gelassen – wir können nicht grundsätzlich erwarten, dass akut belastete Angehörige die Zeit, Kraft und Weitsicht aufbringen, sich selbst ein optimales Unterstützungsnetzwerk für den oder die Betroffene aufzubauen. Viele Familien müssen an die Hand genommen werden, um sich im Behörden- und Antragsdschungel zu Recht zu finden.
Über Dr. Sarah Straub
Dr. Sarah Straub ist promovierte Neuropsychologin und forscht am Universitätsklinikum Ulm über Demenz. Als Leiterin einer Spezialsprechstunde für Patient*innen mit Frontotemporaler Demenz begleitet die 37-Jährige seit über zehn Jahren betroffene Familien durch die Erkrankung. Im Herbst 2021 hat sie den Demenz-Ratgeber „Wie meine Großmutter ihr ICH verlor“ veröffentlicht. 2022 folgte das an pflegende Angehörige gerichtete Kochbuch „Wohlfühlküche bei Demenz“. Als Demenzexpertin ist sie ein beliebter Talkgast in unterschiedlichen Radio- und Fernsehformaten, hält Vorträge und unterrichtet an der Universität Ulm. Als Liedermacherin und Sängerin klärt sie bei ihren Konzertveranstaltungen über das Thema auf, um die Krankheit zu enttabuisieren und Mut zu machen, offen und ohne Scham mit Demenz umzugehen.
Seit Ende 2023 leitet sie das interdisziplinäre Experten- Team der Online-Demenzsprechstunde „Frag nach Demenz“ und ist zudem offizielle Botschafterin. In der kostenfreien Mail- und Chatberatung erhalten Menschen, die direkt oder indirekt von Demenz betroffen sind, anonym, schnell und individuell Antworten auf ihre Fragen. Ins Leben gerufen wurde das Angebot von der gemeinnützigen Organisation Desideria. Die Online-Demenzsprechstunde startet als Modellprojekt, das für drei Jahre aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die private Pflegepflichtversicherung gefördert wird.
Über Desideria
Desideria wurde 2017 von Désirée von Bohlen und Halbach gegründet. Die gemeinnützige Organisation unterstützt und stärkt Familien mit einem Angehörigen, der an Demenz erkrankt ist. Mit innovativen Angeboten bietet Desideria Betroffenen und ihren Angehörigen eine Perspektive. Eckpfeiler hierfür sind Wissen, Selbstfürsorge und Lebensqualität. Desideria setzt sich für eine demenzfreundliche Gesellschaft ein, in der Demenz kein Stigma ist. Ziel ist es, ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken und mehr Teilhabe und Lebensqualität für betroffene Familien zu schaffen. Die Arbeit des Vereins finanziert sich größtenteils über Spenden. www.desideria.org
Zeigt ein Familienmitglied erste Gedächtnisstörungen oder hat die Diagnose Demenz, sind Angehörige oftmals überfordert. Rat suchen sie meist im Internet. Mit der Online-Demenzsprechstunde „Frag nach Demenz“ schafft die gemeinnützige Organisation Desideria ein neues Beratungsangebot. Ein interdisziplinäres Experten-Team berät individuell per Mail- und Live-Chat: rund um die Uhr, kostenlos und anonym. Die Beratungsplattform ist seit Montag, 30. Oktober 2023, unter www.frag-nach-demenz.de zugänglich.
München, 27.10.2023 – In Bayern leben aktuell 270.000 Menschen, die an Alzheimer oder anderen Formen von Demenz erkrankt sind. Deutschlandweit sind es über 1,8 Millionen. Eine demenzielle Erkrankung fordert nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch das familiäre Umfeld in hohem Maße. Die An- und Zugehörigen sind mit vielen Unsicherheiten, Sorgen und Nöten konfrontiert. Je nach Phase und Form der Demenz ergeben sich viele Fragen für den Erkrankten und sein soziales Umfeld.
Dafür gibt es verschiedenste Gründe: In den Familien gibt es häufig zu wenig Wissen über das Krankheitsbild. Auch ist gerade zu Beginn unklar, wie Betroffene und ihre Familien mit der neuen Situation umgehen und ihren Alltag gestalten können. Kenntnisse zu lokalen Versorgungs- und Beratungsstrukturen fehlen. Gleichzeitig sind kognitive Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft immer noch schambesetzt und Betroffenen fällt es schwer, offen mit der Diagnose umzugehen. Demenz ist immer noch ein Tabuthema. Antworten auf ihre Fragen suchen die meisten im Internet, finden dort aber oft nicht die Information, die ihre individuellen Fragen, Bedürfnisse und Nöte adressiert.
Hier setzt die Online-Demenzsprechstunde an, die die gemeinnützige Organisation Desideria am 30. Oktober 2023 startet. Ziel der kostenfreien Mail- und Chatberatung „Frag nach Demenz“ ist eine erste, niederschwellige Hilfestellung, Ratsuchende zu stärken, sie zu motivieren, sich mit der Krankheit aktiv auseinanderzusetzen, ihnen relevantes Wissen zu vermitteln und sie an die bestehenden Beratungs- und Versorgungsangebote weiter zu vermitteln. Das beinhaltet auch, auf die Wichtigkeit einer differenzierten Diagnostik außerhalb des hausärztlichen Settings hinzuweisen und nächste sinnvolle Schritte zur Betreuung und Versorgung des Menschen mit Demenz aufzuzeigen.
So funktioniert’s:
Die Online-Demenzsprechstunde kann jeder nutzen, der Fragen rund um das Thema Demenz hat. Eine erste Orientierung gibt das Infoportal www.frag-nach-demenz.de zu allen zentralen Themen, die Angehörige umtreiben. Für individuelle Fragen steht ein interdisziplinäres Experten-Team bereit. Zur Kontaktaufnahme gibt es zwei Möglichkeiten:
Mailberatung: Ratsuchende richten ihr Anliegen schriftlich an das Experten-Team der Online- Demenzsprechstunde. Die Frage wird innerhalb von 48 Stunden beantwortet.
Chatberatung: Im Live-Chat können Fragen und Anliegen im direkten schriftlichen Austausch mit einer Expertin oder einem Experten geklärt werden. Hierfür buchen Ratsuchende einen Termin über die Website. Die Live-Chat-Termine werden bewusst am Abend und am Wochenende angeboten, damit auch Berufstätige das Angebot nutzen können.
Die Expert*innen
Das interdisziplinäre Experten-Team besteht aus Psychologinnen, Medizinern der Fachbereiche Neuropsychologie, Gerontologie und Neurologie, sowie Sozialberaterinnen. Alle Expert*innen haben langjährige Erfahrung im Bereich Demenz und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Team wird geleitet von Dr. Sarah Straub. Sie ist promovierte Neuropsychologin, forscht am Universitätsklinikum Ulm zum Thema Demenz und leitet eine Spezialsprechstunde für frontotemporale Demenz. Die 37-Jährige ist erfolgreiche Buchautorin und Liedermacherin. Sie macht sich dafür stark, Demenzerkrankungen zu enttabuisieren und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Demenz zu ermöglichen. Als offizielle Botschafterin für die Online-Demenzsprechstunde trägt sie das Angebot verstärkt in die Öffentlichkeit.
Gefördert durch das bayerische Gesundheitsministerium
Die Online-Demenzsprechstunde startet als Modellprojekt, das für drei Jahre aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die private Pflegepflichtversicherung gefördert wird.
Über Desideria
Desideria wurde 2017 von Désirée von Bohlen und Halbach gegründet. Die gemeinnützige Organisation unterstützt und stärkt Familien mit einem Angehörigen, der an Demenz erkrankt ist. Mit innovativen Angeboten bietet Desideria Betroffenen und ihren Angehörigen eine Perspektive. Eckpfeiler hierfür sind Wissen, Selbstfürsorge und Lebensqualität.
Desideria setzt sich für eine demenzfreundliche Gesellschaft ein, in der Demenz kein Stigma ist. Ziel ist es, ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken und mehr Teilhabe und Lebensqualität für betroffene Familien zu schaffen. Die Arbeit des Vereins finanziert sich größtenteils über Spenden. www.desideria.org
Die Online-Demenzsprechstunde ist ein Angebot des Vereins Desideria und startet als Modellprojekt, das für drei Jahre aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen- verbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die private Pflegepflichtversicherung gefördert wird.
Die Online-Demenzsprechstunde
Zeigt ein Familienmitglied oder eine sonst nahestehende Person erste Gedächtnisstörungen oder hat bereits die Diagnose Demenz, wirft das viele drängende Fragen auf. Hier bietet das Experten-Team der kostenfreien Mail- und Chatberatung Frag nach Demenz eine niederschwellige, erste Hilfestellung.
Individuell
Persönlich
Schnell
Vertraulich
Kostenlos
Das Experten-Team
Das interdisziplinäre Experten-Team besteht aus Psychologinnen, Medizinern der Fachbereiche Neuro- psychologie, Gerontologie und Neurologie, sowie Sozialberaterinnen. Alle Expert*innen haben langjähri- ge Erfahrung im Bereich Demenz und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
So funktioniert‘s
Die Online-Demenzsprechstunde kann jeder nutzen, der Fragen rund um das Thema Demenz hat. Sie haben zwei Möglichkeiten der Kontaktaufnahme:
Mailberatung: Sie richten Ihr Anliegen schriftlich an das Experten-Team der Online-Demenzsprechstunde. Ihre Frage wird innerhalb von 48 Stunden beantwortet.
Chatberatung: Im Live-Chat können Sie Ihre Fragen und Anliegen im direkten schriftlichen Austausch mit den Expertinnen klären. Buchen Sie hierfür bitte einen Termin über die Website. Die Live-Chat-Termine bieten wir bewusst am Abend und am Wochenende an, damit auch Berufstätige das Angebot nutzen können.
Eine Demenzerkrankung beeinflusst das gesamte Leben eines Menschen – darunter auch sein Ess- und Trinkverhalten. So vielfältig, wie sich die Erkrankung äußert, so individuell gilt es, auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen.
So verändert Demenz die Ernährungsgewohnheiten
Von „alles wie gewohnt” bis „alles anders“: Menschen mit Demenz durchlaufen während ihrer Erkrankung verschiedene Stadien. Auch wenn zu Beginn der Krankheit bereits vieles sonst Selbstverständliches in Vergessenheit gerät, bleiben früh gelernte Gewohnheiten wie etwa der selbstständige Umgang mit Gabel, Messer und Löffel oft noch relativ lange erhalten. Mit fortschreitendem Verlauf schränkt die Demenz dann jedoch das Ess- und Trinkverhalten zunehmend ein: Speisen werden nicht mehr erkannt, es kommt zu ungewöhnlichen Kombinationen von Lebensmitteln – bis im Endstadium häufig sogar Kau- und Schluckstörungen auftreten.
Auch das Thema Mangelernährung ist eng mit Demenz verknüpft, vor allem, wenn im Rahmen der Erkrankung auch motorische Unruhezustände einen erhöhten Energiebedarf nach sich ziehen. All dies macht eine gesunde, vollwertige und bedarfsgerechte Ernährung zu einem zentralen Baustein der Lebensqualität.
Produkte für die richtige Ernährung bei Demenzerkrankungen:
Viele Dinge unseres Alltags werden mit zunehmendem Lebensalter herausfordernder. Um diese leichter zu bewältigen, ist eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung von entscheidender Bedeutung.
Das ist für eine vollwertige Ernährung im Alter wichtig
Kochen bereitet vielen Menschen Freude – ist aber auch mit einem gewissen Aufwand verbunden, den viele Seniorinnen und Senioren mit fortschreitendem Alter scheuen. Die Portionen werden kleiner, die Einkäufe sparsamer – und gerade alleinlebende Menschen ernähren sich in der Folge oftmals zu einseitig.
Fakt ist jedoch: Obwohl der tatsächliche Energiebedarf im Alter sinkt, muss dem Körper mehr Eiweiß zugeführt werden, bei gleichbleibendem Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. So empfiehlt beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die tägliche Aufnahme von 1 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.
Darüber hinaus umfasst eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung circa 30 Prozent Fett, 15-20 Prozent Eiweiß und bis zu 55 Prozent Kohlenhydrate.
Studien zeigen: Circa 30 Prozent der Seniorinnen und Senioren in Deutschland leiden an den Folgen von Unter- oder Mangelernährung. Hochkalorische Nahrung kann hier wertvolle „Aufbauhilfe“ leisten beziehungsweise dafür sorgen, dass es gar nicht erst zum verfrühten Abbau von Muskeln und Zellen kommt.
Die vielfältigen Gründe von Unter- oder Mangelernährung
Wo immer bei älteren Menschen das Phänomen der Unter- oder Mangelernährung auftritt, ist ein genauer Blick auf die Ursachen erforderlich; schließlich muss nicht in jedem Fall einseitiges Essverhalten dafür verantwortlich sein. Das beginnt bereits damit, dass im Alter Geruchs- und Geschmackempfinden nachlassen – und in der Folge auch häufig weniger Hunger und Durst verspürt werden. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann sich bei vielen Seniorinnen und Senioren appetitreduzierend auswirken. Natürlich spielen parallel dazu akute oder chronische Erkrankungen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Bereits Entzündungen im Mund- und Rachenraum, die etwa durch schlechtsitzende Zahnprothesen ausgelöst werden, wirken sich wegen der damit einhergehenden Kau- und Schluckbeschwerden oft negativ auf die Ernährungsgewohnheiten aus. Gleiches gilt für Demenzerkrankungen, in deren Zuge Essen vergessen oder nicht erkannt wird, sowie bei psychischen Problemen und Depressionen – ausgelöst beispielsweise durch den Umzug in ein Pflegeheim, den Tod eines Partners oder den Mangel an sozialen Kontakten.
Zu guter Letzt tritt Unter- oder Mangelernährung in vielen Fällen als Begleiterscheinung von Krebserkrankungen auf, in deren Verlauf Menschen einen besonders hohen Nährstoff- respektive Energiebedarf haben.
Wenn das Selbstverständliche plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist: Fast 50 Prozent der über 75-Jährigen in Deutschland leiden unter Kau- oder Schluckbeschwerden, im Fachjargon auch Dysphagie genannt. Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche wirksame Therapieansätze – die sich mit maßgeschneiderten Ernährungslösungen begleiten lassen.
Das passiert, wenn wir schlucken
Ganze 2.000 Mal pro Tag schluckt ein erwachsener Mensch im Durchschnitt, wohlgemerkt nicht nur während des Essens, sondern sogar im Tiefschlaf. Und so unscheinbar dieser lebenswichtige Vorgang auch wirkt: Körperlich ist er extrem komplex. Das beginnt schon bei der schieren Anzahl der „Beteiligten“. Wenn wir schlucken, müssen Wangen, Lippen, Kiefer, Zunge, Gaumensegel, Rachen, Kehlkopf, Zungenbein und Speiseröhre nahtlos zusammenarbeiten; außerdem sind rund 100 Muskeln beim Schlucken mit im Spiel.
Im Allgemeinen wird der Schluckreflex durch die Reizung des Zungengrunds ausgelöst; was dann passiert, können wir nicht willentlich beeinflussen. Ist, wie bei vielen älteren Menschen, bereits ein Rädchen in diesem perfekt synchronisierten „Getriebe“ gestört, kann dies den gesamten Prozess beeinträchtigen. In diesen Fällen ist eine bedarfsgerechte Therapie gefragt – ergänzt um Ernährungskonzepte, die Dysphagie-Betroffenen die Nahrungsaufnahme so problemlos und angenehm wie möglich gestalten.
Produkte für die richtige Ernährung bei Kau- und Schluckbeschwerden:
Begleiter*in für den Lebensabend: Ausbildung und Karriere in der Altenpflege
Die Altenpflege ist bereits jetzt ein sehr wichtiger Berufszweig, denn Deutschland gehört zu den rasch alternden Gesellschaften. Schon jetzt ist nahezu ein Viertel der Bevölkerung mehr als sechzig Jahre alt, ein weiteres Viertel gehört der Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren an, die Notwendigkeit von Pflegeberufen wird also immer drängender.
Gleichzeitig ist die Altenpflege eine Tätigkeit, in der enorme Herausforderungen zum Alltag gehören. Denn als Pfleger*in begleitet man alte Menschen während des letzten Lebensabschnitts. Das kann sehr bereichernde Erfahrungen mit sich bringen, aber auch belastende Erlebnisse mit schweren Erkrankungen, Demenz und mangelndem Kontakt mit Familienangehörigen. Einleuchtend, dass jeder, der sich für diesen Beruf entscheidet, das nicht nur aus finanziellen Gründen tut.
Die Ausbildung zur Pflegekraft in der Altenpflege
Um den Berufsweg der Altenpflege einzuschlagen, ist kein Studium erforderlich – die Mindestqualifikation ist ein Schulabschluss der Mittleren Reife und danach die Berufsausbildung als Altenpfleger*in. Die duale Berufsausbildung findet theoretisch in einer Altenpflegeschule statt, die praktische Komponente erlernen Berufsanwärter bei einer Pflegeeinrichtung. Beide Teile sind mit jeweils 2.100 bzw. 2.000 Stunden veranschlagt, eine fertig ausgebildete Pflegekraft hat damit ein intensives Programm durchlaufen.
Vermittelt werden medizinische, psychologische und besondere gerontologische Kenntnisse, die Aspekte wie Diagnostik und Therapie ebenso umfassen wie die Gestaltung des Tagesablaufes für die betreuten Personen. Die drei Jahre dauernde Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen, Auszubildende erhalten schon während ihres Werdegangs eine monatliche Vergütung, die sich zwischen rund 1.100 Euro im ersten Jahr und 1.300 Euro im dritten Lehrjahr bewegt.
Karriere durch Weiterbildung
Der Einstieg in den Beruf als ausgebldete*r Altenpfleger*in ist dabei noch keinesfalls die Endstation. Denn auch in diesem Berufszweig ergeben sich durch Weiterbildung Karrieremöglichkeiten. Viele Pflegeeinrichtungen unterstützen und ermuntern ihre Mitarbeiter sogar und bieten auf die eigenen künftigen Bedarfe abgestimmte Fortbildungsmaßnahmen an, beispielsweise auf dem Gebiet der Palliativ-Begleitung und -Pflege oder in Form eines Studiums mit der Weiterqualifizierung zum Fachaltenpfleger.
Doch eine Karriere in der Altenpflege muss nicht unbedingt auf der Grundlage von Pflegeerfahrung in einem Seniorenheim aufbauen. Auch für Quereinsteiger bieten sich in diesem sozialen Beruf aufgrund der steigenden Nachfrage gute Aussichten.
In jedem Fall sind Weiterbildungsmaßnahmen der geeignete Weg, um irgendwann eine verantwortliche administrative Position zu besetzen – oder sich selbstständig zu machen. In diesem Fall bieten sich Studiengänge wie der des Fachwirts für Alten- und Krankenpflege an. Auch Fortbildungen, die die Teilnehmer ihrerseits zur Leitung von Ausbildungen berechtigen, sind eine der Karriereoptionen in diesem Berufszweig.
Als Altenpfleger*in zurück an die Uni
Was manche Pflegekräfte nicht wissen: Mit der abgeschlossenen Ausbildung können sie ein Universitätsstudium beginnen und auf diese Weise akademische Kompetenzen erwerben, die sich positiv auf die spätere Karriere und natürlich das Gehalt auswirken. Einer der möglichen Studiengänge ist Betriebswirtschaftslehre, denn ein Bachelorabschluss mit entsprechenden Schwerpunkten befähigt die Absolventen zur Leitung einer Klinik oder eines Seniorenheims.
Zusätzliche medizinische Qualifikationen sind ebenfalls denkbar, beispielsweise auf dem Gebiet der Altenpsychologie und -psychiatrie oder bei der Schmerztherapie. Lohnende Betätigungsfelder finden sich auch in Berufszweigen wie der Fachberatung für Demenz oder der Tätigkeit als Hygienebeauftragter, daneben ist auch die häusliche Betreuung von Patienten möglich.
Ein zusätzliches Studium oder Fachhochschulstudium eröffnet für Beschäftigte in der Altenpflege also eine Vielzahl möglicher Karrierewege, die von der praktischen, spezialisierten Betreuung bis zu gehobenen Verwaltungsjobs die ganze Bandbreite abdecken. Die Erfahrung aus der Praxis bringen qualifizierte Pflegekräfte in den meisten Fällen ohnehin mit – eine Hürde können lediglich die beim Studium anfallenden Seminar- und Abschlussarbeiten sein. Das gilt besonders, wenn die Weiterbildung neben der Berufstätigkeit erfolgt und Zeit immer und überall knapp ist. Ein qualifizierter Ghostwriter kann in diesem Fall eine wertvolle Hilfe sein. Akademisch geschulte Spezialisten begleiten von der Literaturrecherche bis zum Lektorat, können Exposés, Kapitel und ganze Texte erstellen oder der fertigen Arbeit den letzten Schliff verleihen – und damit dazu beitragen, Türen zu neuen Möglichkeiten aufzustoßen.
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