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Ernährungshilfen für Menschen mit Schluckbeschwerden

Wenn das Selbstverständliche plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist: Fast 50 Prozent der über 75-Jährigen in Deutschland leiden unter Kau- oder Schluckbeschwerden, im Fachjargon auch Dysphagie genannt. Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche wirksame Therapieansätze – die sich mit maßgeschneiderten Ernährungslösungen begleiten lassen.

Das passiert, wenn wir schlucken

Ganze 2.000 Mal pro Tag schluckt ein erwachsener Mensch im Durchschnitt, wohlgemerkt nicht nur während des Essens, sondern sogar im Tiefschlaf. Und so unscheinbar dieser lebenswichtige Vorgang auch wirkt: Körperlich ist er extrem komplex. Das beginnt schon bei der schieren Anzahl der „Beteiligten“. Wenn wir schlucken, müssen Wangen, Lippen, Kiefer, Zunge, Gaumensegel, Rachen, Kehlkopf, Zungenbein und Speiseröhre nahtlos zusammenarbeiten; außerdem sind rund 100 Muskeln beim Schlucken mit im Spiel.

Im Allgemeinen wird der Schluckreflex durch die Reizung des Zungengrunds ausgelöst; was dann passiert, können wir nicht willentlich beeinflussen. Ist, wie bei vielen älteren Menschen, bereits ein Rädchen in diesem perfekt synchronisierten „Getriebe“ gestört, kann dies den gesamten Prozess beeinträchtigen. In diesen Fällen ist eine bedarfsgerechte Therapie gefragt – ergänzt um Ernährungskonzepte, die Dysphagie-Betroffenen die Nahrungsaufnahme so problemlos und angenehm wie möglich gestalten.

Produkte für die richtige Ernährung bei Kau- und Schluckbeschwerden:

 

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Video – JONOVA ESSEN INFORM

Im Video zeigen wir in der Praxis wie man JONOVA Essen INFORM zubereitet inklusive praktischer Tipps. Die Anwendung geht schnell und einfach von der Hand.

JONOVA EssenInForm ist eine fertige Geliermischung zur Herstellung schnittfester warmer und kalter Gelees.
Perfekt um passierte Kost in eine appetitliche Form zu bringen. Ideal für Cook & Chill und das Cook & Freeze Verfahren. JONOVA EssenInForm ist geschmacksneutral, vegan und sehr ergiebig.

Zubereitung JONOVA EssenInForm

    1. Bereiten Sie die Speisen wie gewohnt zu.
    2. Zerkleinern der Speise in grobe Stücke.
    3. 1/3 feste Bestandteile (z.B. Fleisch, Gemüse) mit 2/3 Flüssigkeit (Soße) vermischen und anschließend
pürieren/passieren.
    4. 20 g JONOVA EssenInForm pro 1000 g Masse in die Masse einrühren, anschließend kurz aufkochen.
    5. Die Masse in beliebige Formen füllen (Silikonformen, GN-Blech, Kunstdarm).
    6. Zum Gelieren kaltstellen.
    7. Die geformte Masse bei 80° C. regenerieren.
    8. Die erhitzte Masse lässt sich leicht aus der Form lösen und auf dem Teller portionieren.
TIPP – Zubereitung auf Vorrat

Die Formen können auch eingefroren und bei Bedarf regeneriert werden.
Das fertige Produkt lässt sich problemlos einkochen:
Bereiten Sie die Speisen gemäß Punkt 1. – 4. zu – anschließend:
    5. Die Masse heiß in sterilisierte „Twist off“ Gläser füllen und sofort deckeln.
    6. Die Gläser mit dem Deckel nach unten abkühlen lassen.
    7. Gekühlt lagern!
    8. Regeneration der eingekochten Speisen – Richtzeit ca. 20 Min bei 80° C. (abhängig von der Gebindegröße). Wenn das Produkt gestürzt werden soll, empfehlen wir das Glas vorher leicht einzufetten.
Anmerkung: Je fester die Konsistenz der pürierten/passierten Speisen, desto weniger Pulver EssenInForm wird benötigt!
Richtwert: 20 g EssenInForm bindet ca. 1 Liter Cremesuppe!

Empfehlungen aus unserem Aufbaunahrung-Shop:

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Andickungsmittel bei Schluckstörungen / Dysphagie

Wenn beim Schlucken Probleme auftreten, kann das verschiedene Ursachen haben. Dabei sind Schluckbeschwerden noch die harmlosere Variante. Sie treten häufig bei einer Entzündung im Hals auf. Problematischer können dagegen krankhafte Schluckstörungen, sogenannte Dysphagien, sein.

Eine krankhafte Schluckstörung (Dysphagie) liegt vor, wenn Getränke oder Speisen nicht mehr vom Mund in den Verdauungstrakt gebracht werden können. Den Betroffenen ist es nicht mehr möglich, sowohl Speisen als auch Getränke so im Mund vorzubereiten, dass sie problemlos geschluckt werden können. Eine Dysphagie kann gefährlich werden und gehört deshalb in ärztliche Behandlung.

Wie können sich Menschen mit einer Dysphagie ernähren?

Menschen mit Schluckstörungen können herkömmliche Speisen oder Getränke nicht mehr ohne Probleme vom Mund in den Verdauungstrakt befördern. Sie verschlucken sich, müssen abhusten und haben die größten Schwierigkeiten, selbst kleine Häppchen zu schlucken.

Hat sich die Angst vor dem Schlucken bei dem Patienten manifestiert, wird häufig zu wenig gegessen und getrunken. Außerdem dauert der Essvorgang auch viel länger. Deshalb ist bei der Ernährung darauf zu achten, dass genügend Nährstoffe aufgenommen werden, um eine Mangelernährung zu vermeiden. Andererseits muß die Nahrung so zubereitet sein, dass sie gut geschluckt werden kann.

Je nach Schwere der Erkrankung müssen die Speisen eine solche Konsistenz haben, dass der Patient diese so unproblematisch wie möglich schlucken kann. Bei schweren Fällen muß das Essen ganz fein zu einer breiförmigen Konsistenz püriert werden. Damit soll dem Verschlucken so gut wie möglich vorgebeugt werden.

Auch das Trinken kann Probleme bereiten. Bei schweren Fällen von Schluckproblemen sind Getränke wie Tee, Kaffee, Säfte usw. zu dünnflüssig und diese sollten dann angedickt werden. Mit angedickten Flüssigkeiten kann ein Verschlucken verhindert werden. Entsprechende Andickungsmittel finden Sie in unserem Shop.

Andickungsmittel für Getränke und Soßen

Aufbaunahrung Neutral KategorieDie Getränke fließen für die Dysphagiepatienten meist zu schnell den Rachen hinunter. Der Patient kann dann das Schlucken nicht mehr steuern. Hier besteht große Gefahr, sich zu verschlucken.

Das Andickungmittel dient dazu alle Flüssigkeiten etwas anzudicken. So kann zum Beispiel aus einem Johannisbeersaft mit dem Andickungsmittel eine dickflüssigere Masse zum Löffeln hergestellt werden. Es ist aber auch möglich, aus Saft schnell und einfach eine Art Wackelpudding zu kreieren. Ideal als Zwischenmahlzeit oder auch als Nachtisch. Aber auch gar zu dünne Suppen lassen sich mit dem Andickungsmittel verstärken.

Die Problematik ist ja häufig, dass Dysphagiepatienten zu wenig trinken, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Mit den dickflüssigeren Produkten wird das Verschlucken minimiert aber andererseits auch Flüssigkeit zugeführt.

Empfehlung: Trinknahrung

Trinknahrung kann entsprechend nach ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden. Die Trinknahrung ist zum einen gut zu schlucken (kann auch angedickt werden), zum anderen soll sie Mangelernährung ausgleichen oder verhindern.

Empfehlungen aus unserem Aufbaunahrung-Shop:


FAQ zu JONOVA Andickungsmittel

[sc_fs_multi_faq headline-0=“h2″ question-0=“Wie ist die Ergibigkeit von Jo NOVA Andickungspulver?“ answer-0=“

Ergiebigkeit Andickungspulver auf Stärkebasis
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 EL (ca. 4 g)
honigartig 1,5 EL 2 TL
puddingartig 2-2,5 EL 3 TL

Ergiebigkeit Andickungspulver KLAR
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 TL (ca. 1,5 g)
honigartig 2 TL
puddingartig 3 TL“ image-0=““ headline-1=“h2″ question-1=“Ist JONOVA Andickungspulver Alpha-Amylaseresistent = löst die Kohlenhydrate schon im Mund und verflüssigt sich wieder?“ answer-1=“Nein, da in den meisten Fällen nicht notwendig. Nur wenn die Flüssigkeit lange im Mund ist, verflüssigt diese sich wieder.“ image-1=““ headline-2=“h2″ question-2=“Wie lange kann die angedickte Flüssigkeit mit JONOVA Andickungspulver verwendet werden bzw. wie lange bleibt die Bindung stabil?“ answer-2=“Die Bindung bleibt viele Tage stabil. Die Verwendung der angedickten Flüssigkeit sollte, wie bei anderen Getränken, nur relativ kurze Zeit ungekühlt stehen.“ image-2=““ headline-3=“h2″ question-3=“Warum oder wann wir die Bindung mit JONOVA Andickungspulver wieder flüssig?“ answer-3=“Bei starkem Speichelfluss wird bei kohlenhydrathaltiger (Stärke) Nahrung Alpha-Amylase gebildet. Diese Alpha-Amylase löst Stärke. Wenn die angedickte Flüssigkeit lange im Mund gehalten wird, löst sich die Bindung. Die Gefahr des Verschluckens ist somit groß. Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Rückfluss vom Mund ins Glas erfolgt. Bei Gabe mit Löffel sollte der Löffel abgewischt werden.“ image-3=““ headline-4=“h2″ question-4=“Wieviel der gebundenen Flüssigkeit kann in Bilanz eingerechnet werden?“ answer-4=“97-98% – ist bei allen Andickungspulvern gleich. Anwendung in kalten und warmen Flüssigkeiten/Speisen ist problemlos möglich.“ image-4=““ headline-5=“h2″ question-5=“Ist Jo NOVA Andickungspulver in kalten und warmen Flüssigkeiten und Speichen anwendbar?“ answer-5=“Das ist problemlos möglich.“ image-5=““ headline-6=“h2″ question-6=“Wie lange ist eine geöffnete Dose/Eimer JONOVA Andickungspulver haltbar?“ answer-6=“Da das Andickungspulver in einer stabilen, flexiblen Verpackung ist, bis zu einem halben Jahr. Wichtig: Eimer muss dicht verschlossen sein, da das Pulver Feuchtigkeit zieht. Dadurch kann das Pulver verklumpen.“ image-6=““ headline-7=“h2″ question-7=“Warum wird in JONOVA Andickungspulver Kartoffelstärke statt Maisstärke verwendet?“ answer-7=“Kartoffelstärke löst sich in warm/heiß besser, ist heller und geschmacksneutraler. Die Löslichkeit in größeren Mengen ist besser.“ image-7=““ headline-8=“h2″ question-8=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von kohlensäurehaltigen Getränken möglich?“ answer-8=“Ja das ist möglich – man sollte vorher die Kohlensäure weitgehend herausrühren. Am besten mit einem Shaker. Ansonsten werden die Kohlensäurebläschen mit angedickt, ein Verschlucken ist nicht ausgeschlossen.“ image-8=““ headline-9=“h2″ question-9=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von industrieller Trinknahrung möglich?“ answer-9=“Ja – es wird mehr Andickungspulver benötigt als beim Andicken von Wasser.“ image-9=““ headline-10=“h2″ question-10=“Können mit JONOVA Andickungspulver flüssige Laxantien (Abführmittel) angedickt werden?“ answer-10=“Ja – unbedingt darauf achten, dass sich die Bindung nicht löst. Wurde mit Movicol getestet.“ image-10=““ headline-11=“h2″ question-11=“Was ist der Unterschied zwischen JONOVA Andickungspulver STÄRKE und JONOVA Andickungspulver KLAR?“ answer-11=“

Andickungspulver aus Kartoffel- oder Maisstärke trübt ein und hat einen leichten Eigengeschmack, somit wird der Geschmack der Speisen und Getränke verfälscht. Die Andickung mit einem Produkt auf Stärkebasis wird sehr schnell erreicht, meist schon beim Einrühren.

Andickungspulver KLAR besteht aus Xanthan (Ballaststoff). Da Xanthan sehr schwer zu dosieren ist, ist ein Träger/Füllstoff notwendig. Hier wird Maltodextrin verwendet. Das angedickte Getränk bleibt weitgehend klar und völlig geschmacksneutral. Die Ergiebigkeit ist ca. 3-4 mal höher als bei dem Produkt auf Stärkebasis. Die Bindung dauert allerdings ca. 3-4 Minuten.“ image-11=““ headline-12=“h2″ question-12=“Warum ist JONOVA Andickungspulver Produkt so viel günstiger als der Wettbewerb?“ answer-12=“Wir verkaufen Lebensmittel zu Lebensmittelpreisen.“ image-12=““ headline-13=“h2″ question-13=“Ist JONOVA ein hochkalorisches Andickungspulver?“ answer-13=“Andickungspulver bestehen alle aus Kohlenhydrate, einige zum Teil auch aus Ballaststoffen.
Kohlenhydrate haben ca. 4 kcal/g Pulver = folglich sind alle Andickungspulver kalorisch gleichwertig!“ image-13=““ count=“14″ html=“true“ css_class=““]


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Ernährung im Alter bei bestimmten Krankheitsbildern

Einige Krankheitsbilder legen es nahe, seine Ernährung im Alter umzustellen, um ihren Verlauf zu verzögern, die Symptome zu bekämpfen oder die Krankheit zu kurieren.

Demenz

Die Ursachen für Demenz sind dem aktuellen Expertenstand zufolge noch nicht widerspruchsfrei geklärt. Fest steht, dass Nervenzellen im Gehirn absterben und die Verbindungen zwischen den Zellen verloren geht. Um diesen Verlauf zu verlangsamen, empfehlen sich Omega-3-Säuren, wie man sie in Fisch und Nüssen findet.

Diabetes

Bei Diabetes gilt es zuvorderst, Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index zu verzehren. Auf tierische Fette sowie Kokosöl sollte man so gut es geht verzichten, sowohl Eiweiß als auch Alkohol sollten in Maßen konsumiert werden. Was sich empfiehlt, sind Ballaststoffe, Obst und Gemüse, Getreide, Nudeln & Reis sowie Hülsenfrüchte.

Bluthochdruck

Natrium bindet Wasser im Körper und erhöht so das Blutvolumen. Deshalb sollte man nicht salzhaltig essen. Der Gegenspieler des Natriums im Körper ist Kalium. Wenn genug Kalium im Körper besteht, scheidet dieser das Natrium über die Nieren aus. Deshalb sind kaliumreiche Nahrungsmittel wie Avocados, Nüsse oder Spinat zu empfehlen. Auch Obst und Gemüse sind sehr zu empfehlen. Hinweis: Auf Alkoholische Getränke sollte man möglichst verzichten.

Depressionen

Oft sind die Symptome nur sehr schwer von denen der Demenz zu unterscheiden. Mittlerweile ist es wissenschaftlich belegt, dass Depressionen im Zusammenhang mit der Ernährung des Menschen stehen, der an ihnen leidet.

Sowohl Omega-3-Fettsäuren (also vor allem Fisch und Nüsse) als auch Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte wirken nicht nur vorbeugend, sondern helfen auch dabei, Depressionen zu lindern. Das soll nicht heißen, dass eine Depression mit der Ernährung stehen und fallen könne. Sicherlich ist die Ernährung jedoch ein Faktor, der die Depression beeinflussen kann.

Dysphagien

Bei Dysphagien oder Schluckstörungen geht es weniger um die Inhalte der Nahrung als um deren Form: Je nach Schweregrad der Störungen muss die Nahrung in Breiform oder in flüssiger Form zu sich genommen werden. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Nahrung an den Bedarf der betreffenden Person angeglichen ist. Zum andicken von Flüssigkeiten empfehlen wir unser JONOVA Andickungspulver.

Magen-Darm-Probleme

Bei Magen-Darm-Problemen sollte zunächst einmal darauf geachtet werden, dass man auf alles verzichtet, was den Magen-Darm-Trakt reizen könnte. Das bezieht sich auf sehr saure, süße, salzige, stark gewürzte oder extrem temperierte Speisen. Auch von fetthaltigen Gerichte sowie blähendem Gemüse sollte man sich fernhalten. Stattdessen sollte man Ballaststoffe zu sich nehmen, die die Verdauung unterstützen.

Arthrose

Leidet man an Gelenkabnutzung, sollte man sich fettarm ernähren; auch Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten sind zu vermeiden. Zudem sollte man versuchen, abzunehmen, sofern man übergewichtig ist; schon alleine, um die Gelenke zu schonen.

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Dysphagie / Schluckstörungen – wie Andickungspulver hilft

Bei Kau- und Schluckstörungen / Dysphagie hilft unser JONOVA Andickungspulver zum Andicken von Getränken, Suppen, Saucen sowie passierten und pürierten Speisen, um den Schluckstörungen entgegenzuwirken.

Schluckstörungen, auch unter dem Fachbegriff Dysphagie bekannt, treten bei Menschen im höheren Alter relativ häufig auf. Die Probleme bei der Aufnahme von fester Nahrung und Flüssigkeiten mindern die Lebensqualität der betroffenen Senioren stark. Statt Genuss und Lebensfreude geht mit Essen und Trinken die ständige Gefahr des Verschluckens einher, hier kommt unser Andickungspulver zum Einsatz, um Abhilfe zu schaffen.

Anwendung Andickungspulver

Ob in kalten oder warmen Flüssigkeiten unser JONOVA Andickungspulver klumpt nicht, dickt nicht nach, ist geschmacklich neutral und lässt sich schnell und einfach in Flüssigkeiten einrühren. Die angedickten Flüssigkeiten sind stabil bei hohen Temperaturen, Mikrowellenerwärmung und niedrigem ph-Wert. Sie sind gefrier- und taustabil und über mehrere Stunden gekühlt lagerfähig. Durch die Andickung von Flüssigkeiten kann betroffenen Personen ein Teil der Lebensqualität zurück gegeben werden.

Gehen wir noch etwas genauer auf das Thema Schluckstörungen / Dysphagie ein

Der Fachbegriff „Dysphagie“ steht für die schmerzfreie Störung beim Herunterschlucken von Nahrung und Flüssigkeit. Je nach Schweregrad kann diese Schluckstörung die Nahrungsaufnahme erschweren oder sogar gänzlich unmöglich machen, wenn Nahrung und Flüssigkeiten nicht mehr in die Speiseröhre und den Magen transportiert werden können.

Wie entsteht eine Schluckstörung / Dysphagie?

Häufigste Ursache für das Auftreten von Schluckstörungen / Dysphagie sind Störungen des Nervensystems, die das Zusammenspiel der Muskeln und Organe beim Schlucken beeinträchtigen können. Daher können Schluckstörungen (Dysphagie) im Alter an ganz unterschiedlichen Stellen und in vielfältigen Formen lokalisiert sein. Häufige Ursachen sind dabei Dysphagie nach einem Schlaganfall, bei Parkinson, bei Multipler Sklerose (MS), bei ALS, bei Demenz oder nach einem Schädel-Hirn Trauma.

Eine Dysphagie wird in verschiedene Stufen eingeteilt: Stufe 1 – schwere Dysphagie (orale Ernährung unmöglich, enterale Ernährung), Stufe 2 – mittlerne Dysphagie (pürierte Nahrung, Andicken von Flüssigkeiten, Einsatz von Trinknahrung), Stufe 3 – leichte Dysphagie (weiches oder püriertes Essen, schluckweise trinken ggf. Andicken von Flüssigkeiten), Stufe 4 – sehr leichte Schluckstörung ohne große Einschränkungen.

Was kann man gegen eine Dysphagie tun?

Zum einen gibt es Hilfsmittel zur Erleichterung der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Trinknahrung und Andickungspulver, wie man es in unserem Shop kaufen kann, zum anderen gibt es verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten.

– Training der Muskeln und Organe
Durch das Training von Muskeln und Organen, die beim Schlucken beteiligt sind, kann man die Nahrungsaufnahme erleichtern.

– Logopädie nach Schluckstörung / Dysphagie
Logopäden können Personen mit Schluckstörungen gezielt durch das Training mit Sprachtherapie unterstützen.

– Trinknahrung
JONOVA Trinknahrung erleichtert die Nahrungsaufnahme und garantiert eine vollwertige und nährstoffreiche Ernährung. Unsere JONOVA Trinknahrung ist in sechs Geschmacksrichtungen erhältlich: Vanille, Schokolade, Banane, Erdbeere und Butterkeks.

– Andicken von Flüssigkeiten
Das Andicken von Flüssigkeiten mit JONOVA Andickungsmittel hilft Personen mit Schluckstörungen bei der Aufnahem von Flüssigkeiten wie z. B. Wasser, Tee, Kaffee, Saft oder anderen Getränken.

– Klinische Sonden
Bei mäßiger bis schwerer Dysphagie oder wenn die orale Nahrungsaufnahme nicht funktioniert, sind klinische Sonden das richtige Behandlungsmittel.

– Operative Eingriffe in Einzelfällen
Operativ können in Einzelfällen der Luftröhrenschnitt und das Legen einer Kanüle zum künstlichen Verschluss der Luftröhre erfolgen.

Tipps zur Nahrungsaufnahme bei Schluckstörungen / Dysphagie

1. Flüssigkeiten andicken
Beim Essen und Trinken hat sich das Andicken von Flüssigkeiten mit Jo NOVA Andickungmittel bewährt. So kann das Risiko für Aspiration, d. h. für das Einatmen bzw. Verschlucken von Nahrung und Flüssigkeit in die Lunge, gemindert werden, indem man Getränke oder Suppen mit Jo NOVA Andickungspulver andickt.

2. Feste Nahrung pürieren
Auch das Pürieren von fester Nahrung und die Umstellung auf weiche Nahrungsmittel gehören zur standardmäßigem Empfehlung bei Dysphagie.

3. Kleinere Portionen verabreichen
Kleinere Mengen sind insgesamt besser verträglich.

4. Einsatz von Esshilfen und Trinkbecher
Spezielle Hilfsmittel wie Trinkbecher und Esshilfen für Patienten mit Schluckstörungen können die Nahrungsaufnahme außerdem erleichtern.

Pflege und Unterstützung bei Personen mit Dysphagie

  • Achten Sie auf eine bedarfsorientierte, nährstoff- und vitaminreiche Ernährung. Wir empfehlen als Zwischenmahlzeit unsere JONOVA Trinknahrung.
  • Servieren Sie das Essen appetitanregend. Damit motivieren man betroffene Personen zum Essen. Perfekt geeignet dazu ist unser neues Produkt Jo NOVA Essen INFORM.
  • Achten Sie auch auf die Mundhygiene. Oft verbleiben Nahrungsreste im Mund und müssen nachträglich entfernt werden. Nach den Mahlzeiten sollten Senioren bis zu 30 Minuten aufrecht sitzen bleiben.

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FAQ zu JONOVA Andickungspulver / Andickungsmittel

[sc_fs_multi_faq headline-0=“h2″ question-0=“Wie ist die Ergibigkeit von Jo NOVA Andickungspulver?“ answer-0=“

Ergiebigkeit Andickungspulver auf Stärkebasis
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 EL (ca. 4 g)
honigartig 1,5 EL 2 TL
puddingartig 2-2,5 EL 3 TL

Ergiebigkeit Andickungspulver KLAR
auf 100 ml Flüssigkeit
nektarartig 1 TL (ca. 1,5 g)
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puddingartig 3 TL“ image-0=““ headline-1=“h2″ question-1=“Ist JONOVA Andickungspulver Alpha-Amylaseresistent = löst die Kohlenhydrate schon im Mund und verflüssigt sich wieder?“ answer-1=“Nein, da in den meisten Fällen nicht notwendig. Nur wenn die Flüssigkeit lange im Mund ist, verflüssigt diese sich wieder.“ image-1=““ headline-2=“h2″ question-2=“Wie lange kann die angedickte Flüssigkeit mit JONOVA Andickungspulver verwendet werden bzw. wie lange bleibt die Bindung stabil?“ answer-2=“Die Bindung bleibt viele Tage stabil. Die Verwendung der angedickten Flüssigkeit sollte, wie bei anderen Getränken, nur relativ kurze Zeit ungekühlt stehen.“ image-2=““ headline-3=“h2″ question-3=“Warum oder wann wir die Bindung mit JONOVA Andickungspulver wieder flüssig?“ answer-3=“Bei starkem Speichelfluss wird bei kohlenhydrathaltiger (Stärke) Nahrung Alpha-Amylase gebildet. Diese Alpha-Amylase löst Stärke. Wenn die angedickte Flüssigkeit lange im Mund gehalten wird, löst sich die Bindung. Die Gefahr des Verschluckens ist somit groß. Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Rückfluss vom Mund ins Glas erfolgt. Bei Gabe mit Löffel sollte der Löffel abgewischt werden.“ image-3=““ headline-4=“h2″ question-4=“Wieviel der gebundenen Flüssigkeit kann in Bilanz eingerechnet werden?“ answer-4=“97-98% – ist bei allen Andickungspulvern gleich. Anwendung in kalten und warmen Flüssigkeiten/Speisen ist problemlos möglich.“ image-4=““ headline-5=“h2″ question-5=“Ist JONOVA Andickungspulver in kalten und warmen Flüssigkeiten und Speichen anwendbar?“ answer-5=“Das ist problemlos möglich.“ image-5=““ headline-6=“h2″ question-6=“Wie lange ist eine geöffnete Dose/Eimer JONOVA Andickungspulver haltbar?“ answer-6=“Da das Andickungspulver in einer stabilen, flexiblen Verpackung ist, bis zu einem halben Jahr. Wichtig: Eimer muss dicht verschlossen sein, da das Pulver Feuchtigkeit zieht. Dadurch kann das Pulver verklumpen.“ image-6=““ headline-7=“h2″ question-7=“Warum wird in JONOVA Andickungspulver Kartoffelstärke statt Maisstärke verwendet?“ answer-7=“Kartoffelstärke löst sich in warm/heiß besser, ist heller und geschmacksneutraler. Die Löslichkeit in größeren Mengen ist besser.“ image-7=““ headline-8=“h2″ question-8=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von kohlensäurehaltigen Getränken möglich?“ answer-8=“Ja das ist möglich – man sollte vorher die Kohlensäure weitgehend herausrühren. Am besten mit einem Shaker. Ansonsten werden die Kohlensäurebläschen mit angedickt, ein Verschlucken ist nicht ausgeschlossen.“ image-8=““ headline-9=“h2″ question-9=“Ist mit JONOVA Andickungspulver die Andickung von industrieller Trinknahrung möglich?“ answer-9=“Ja – es wird mehr Andickungspulver benötigt als beim Andicken von Wasser.“ image-9=““ headline-10=“h2″ question-10=“Können mit JONOVA Andickungspulver flüssige Laxantien (Abführmittel) angedickt werden?“ answer-10=“Ja – unbedingt darauf achten, dass sich die Bindung nicht löst. Wurde mit Movicol getestet.“ image-10=““ headline-11=“h2″ question-11=“Was ist der Unterschied zwischen JONOVA Andickungspulver STÄRKE und JONOVA Andickungspulver KLAR?“ answer-11=“

Andickungspulver aus Kartoffel- oder Maisstärke trübt ein und hat einen leichten Eigengeschmack, somit wird der Geschmack der Speisen und Getränke verfälscht. Die Andickung mit einem Produkt auf Stärkebasis wird sehr schnell erreicht, meist schon beim Einrühren.

Andickungspulver KLAR besteht aus Xanthan (Ballaststoff). Da Xanthan sehr schwer zu dosieren ist, ist ein Träger/Füllstoff notwendig. Hier wird Maltodextrin verwendet. Das angedickte Getränk bleibt weitgehend klar und völlig geschmacksneutral. Die Ergiebigkeit ist ca. 3-4 mal höher als bei dem Produkt auf Stärkebasis. Die Bindung dauert allerdings ca. 3-4 Minuten.“ image-11=““ headline-12=“h2″ question-12=“Warum ist JONOVA Andickungspulver Produkt so viel günstiger als der Wettbewerb?“ answer-12=“Wir verkaufen Lebensmittel zu Lebensmittelpreisen.“ image-12=““ headline-13=“h2″ question-13=“Ist JONOVA ein hochkalorisches Andickungspulver?“ answer-13=“Andickungspulver bestehen alle aus Kohlenhydrate, einige zum Teil auch aus Ballaststoffen.
Kohlenhydrate haben ca. 4 kcal/g Pulver = folglich sind alle Andickungspulver kalorisch gleichwertig!“ image-13=““ count=“14″ html=“true“ css_class=““]


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